
ich freue mich, Ihnen auf diesem Weg die neue Ausgabe unseres Newsletters
übermitteln zu dürfen, den Sie auch auf unserer Homepage zum Nachlesen finden.
Einen wesentlichen Bestandteil dieses Berichts bilden - neben den Neuigkeiten aus der Welt der Vorsorgekasse - natürlich aktuelle Informationen über die Veranlagung und die Entwicklung der internationalen Finanz- und Kapitalmärkte. Wie aus der laufenden Medienberichterstattung bekannt haben sich die Rahmenbedingungen für den Bereich der Kapitalveranlagung in letzter Zeit deutlich verschärft. Die zunehmende Volatilität hat bei fast allen Assetklassen Einkehr gehalten. Mit der seit Gründung unseres Hauses eingeschlagenen "Nachhaltigen Veranlagung" versuchen wir, die Herausforderungen einer Vorsorgekasse, nämlich den Balanceakt zwischen Performance und der gesetzlich geforderten Bruttokapitalgarantie Jahr für Jahr zu meistern. Wichtig ist es uns dabei auch, die bisher für unsere Kunden erzielten Erträge durch eine auf Sicherheit und Stabilität ausgerichtete Strategie zu bewahren.
Wir hoffen, Ihnen mit diesem Newsletter viel Wissenswertes zu transportieren
und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.
KR Heinz Behacker
Vorstandsvorsitzender
| Performance in %: | 1.Q. 2011 | 3J. absolut | 3J. p.a. | 5J. absolut | 5J.p.a. |
| VBV | -0,04 | 5,99 | 1,96 | 11,06 | 2,12 |
| Branche | 0,08 | 5,6 | 1,83 | 9,06 | 1,75 |
Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach dem Tiefststand der Aktienmärkte nach der Finanzkrise (Lehman) brachen die Kurse im März 2011 deutlich ein, ehe sie sich gegen Ende des Monats wieder vorsichtig erholten. Die Schwankungen im März wurden im Wesentlichen durch die Katastrophe in Japan ausgelöst, die an den Finanzmärkten für eine erhebliche Zunahme der Nervosität sorgte. Darüber hinaus führte die weltweite Staatsverschuldung bei den Marktteilnehmern zu einem zunehmend erkennbaren Anstieg der Risikoaversion. Wir bleiben daher unserer vorsichtig defensiven Veranlagungsstrategie treu:
Bis zum 31.03.2011 wurde der Rentenanteil von 55,4% (per Ende 2010) auf 53,3% des Gesamtportfolios reduziert.
Der weitgehend „kursstabile Block“ der Veranlagung, der sich im Wesentlichen aus dem Cash-Anteil, kurzfristigen Geldmarktinvestitionen, Darlehen, Immobilien und „Held to maturity“- Investments zusammensetzt, wurde von 30% auf 31,5% des Veranlagungsvolumens ausgebaut.
Die Gewichtung des Aktienanteils wurde mit 8,7% weitgehend konstant gehalten, der Rest setzt sich per Ende des 1. Quartals 2011 aus einer geringfügigen Beimischung alternativer Investments zusammen.
Asset
Allocation zum 31. März 2011
Nach den überwiegend positiven Quartalsmeldungen großer börsenotierter Unternehmen scheint die Luft an den Märkten dünner zu werden: die Berichtssaison endet, Konjunktur und Staatsverschuldungen bekommen wieder mehr Aufmerksamkeit und die Befürchtung einer Wachstumsabschwächung in China und deren Auswirkung auf exportorientierte Nationen, allen voran Deutschland, nimmt zu.
Das US-Defizit hat mit 14,5 Billionen die gesetzlich erlaubte Obergrenze erreicht. Einzig ein politischer Beschluss, die Schuldengrenze einfach zu erhöhen, erscheint als Ausweg gegen drohende US-Zahlungsausfälle.
Auch in Europa nimmt die Bedrängnis einiger Staaten spürbar zu: Die Gefahr einer Umschuldung Griechenlands scheint immer wahrscheinlicher, neben Irland und Portugal rückte zuletzt auch Italien ins Visier der Ratingagenturen; die Schuldenspirale dreht sich also weiter.
Bei den Rohstoffpreisen orten einige Experten eine Blasenbildung, die Euro- /
US$-Entwicklung wird davon geprägt, wessen Verschuldungsprobleme - Europa oder
USA - gerade mehr im Fokus stehen...
Die Herausforderungen für
institutionelle Investoren nehmen also weiterhin stetig zu. Breite Streuung und
konservative Strategien werden wohl auch in Zukunft das Bild unserer Veranlagung
zeichnen.
Ein Übertrag aus dem alten Abfertigungssystem (Arbeitsverhältnis muss vor dem 1.1.2003 begonnen haben) in das System Abfertigung NEU ist nur mehr bis zum 31.12.2012 möglich. Aus diesem Grund haben wir eine 4-seitige Broschüre erzeugt, die Ihnen die Vorteile eines Übertragung stichtwortartig wiedergibt. Sollten Sie nähere Auskünfte zur Übertragung wünschen, stehen Ihnen unsere Experten unter der Telefonnummer 01 21701 DW 8123 für Auskünfte oder Terminvereinbarung gerne zur Verfügung.
In der letzten Woche (KW 20) hielt die VBV Vorsorgekasse eine Workshop mit
Journalisten ab, in dem unter anderem folgende Themen diskutiert wurden. Was
passiert mit dem Geld, welches Kunden uns anvertrauen? Welche
Wirtschaftszweige werden damit finanziert? „Die Finanzkrise hat das
Kundenvertrauen stark angegriffen. Heute verlangt der Kunde speziell bei der
Veranlagung seines Sozialkapitals nach Transparenz und Nachhaltigkeit, um
Verluste zu vermeiden“, so KR Heinz Behacker, Vorstandsvorsitzender der VBV –
Vorsorgekasse AG. „Unternehmen müssen den Schritt hin zu mehr Verantwortung für
die Zukunft machen.“
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