ticker

<< Zurück

Nachhaltigkeit

Im gesamten Nachhaltigkeitsprozess nimmt die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in vielen Prozessen gestaltend mitwirken, einen hohen Stellenwert ein. Mit ihnen gemeinsam wurde auch im Rahmen mehrerer Workshops das Leitbild des Unternehmens entwickelt.

 

>>Ethikbeirat
>>Veranlagungskriterien
>>Nachhaltige Veranlagung
>>GRI Content Index 2010
>>Nachhaltigkeitsprogramm 2010
>>Umwelterklärung 2010

Nachhaltigkeitsbericht

>>Ökonomische Leistungsindikatoren
>>Ökologische Leistungsindikatoren
>>Soziale Leistungsindikatoren: Arbeitspraktiken und menschenwürdige Beschäftigung
>>Soziale Leistungsindikatoren: Menschenrechten
>>Soziale Leistungsindikatoren: Gesellschaft
>>Soziale Leistungsindikatoren: Produktverantwortung
>>Finanzsektor-spezifische Indikatoren

>>Geschäfts- & Nachhaltigkeitsbericht 2010 (pdf)

Bereits seit Unternehmensgründung ist Nachhaltigkeit der zentrale Teil unserer Unternehmensstrategie. Dieses klare Bekenntnis sowie das Streben nach höchster Transparenz haben uns dazu veranlasst, auch heuer einen integrierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht zu veröffentlichen. Er dient dazu, unseren Stakeholdern einen umfassenden Überblick über vergangene, aktuelle und zukünftige Entwicklungen und Leistungen der VBV – Vorsorgekasse zu geben. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden dabei neben den ökonomischen Aspekten auch das soziale und ökologische Engagement des Unternehmens dargestellt. Der Bericht über das Geschäftsjahr 2010 wurde gemäß dem Leitfaden für Nachhaltigkeitsberichterstattung der Global Reporting Initiative erstellt (GRI G3 - Anwendungsebene A+).
Zusätzlich zum gedruckten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, finden Sie nachstehend Informationen zu allen als wesentlich eingestuften Leistungsindikatoren des GRI Leitfadens.

 

Wirtschaft

Bereits im Gründungsjahr 2002 wurde eine Marktpräsenz im Ausmaß von 25 % angestrebt. Das Ziel wurde übertroffen. Die Beiträge der Arbeitgeber in die Abfertigung NEU (1,53% des Bruttobezuges) und die gesetzlich geregelten Kosten ließen eine hohe Qualität und eine erfolgreiche wirtschaftliche Positionierung durch die Vertriebsstruktur mit namhaften Brandingpartnern plausibel erscheinen. Die Vertriebsorganisation mit Banken, Versicherungen und Sparkassen hat sich bewährt, österreichweit steht unseren Kunden professionelle Beratung vor Ort zur Verfügung.
Als mittelbare wirtschaftliche Auswirkungen sind insbesondere die ökonomischen Vorteile für die Anwartschaftsberechtigten (unverfallbarer Anspruch, Kapitalgarantie, lebenslange steuerfreie Zusatzpension) zu nennen.

<<top

Ökonomische Leistungsindikatoren

EC1 Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert, einschließlich Einnahmen, Betriebskosten, Mitarbeitergehältern, Spenden und anderer Investitionen in die Gemeinde, Gewinnvortrag und Zahlungen an Kapitalgeber und Behörden (Steuern)

Durch intensive Marktbearbeitung ist es der VBV – Vorsorgekasse gelungen, auch 2010 den traditionell hohen Marktanteil zu sichern. Das Beitragsvolumen aus 237.787 Verträgen beträgt mittlerweile rund 300 Mio. Euro.

Die Wachstumskurve geht Richtung Marktsättigung. Mit dem Obligatorium für Selbständige wurde seit 1.1.2008 für derzeit und zukünftig Selbständige ein attraktives Vorsorgemodell geschaffen. Mit dem opting-in Modell für die Gruppe der Freien Berufe, das mit den Ziviltechnikern seit 1.1.2010 vervollständigt wurde, existiert nun eine breite Ausbaustufe der Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorge in Österreich.
Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Berichtsstichtag in Mio. € 1.238,4.

Innerhalb der Veranlagungsgemeinschaft stellt sich die Struktur zum Berichtsstichtag folgendermaßen dar:

 

2010

2009

2008

Verträge

237.787

211.486

180.544

Anwartschaftsberechtigte

1.847.369

1.669.416

1.483.690

> davon mit laufenden Beiträgen

846.942

789.375

751.737

> davon beitragsfrei

1.000.427

880.041

731.953

Beiträge (in Mio. €)

301,1

288,4

237,6

> davon laufend (in Mio. €)

294,4

275,3

231,1

> davon aus Übertragungen (in Mio. €)

6,7

13,1

6,5

Auszahlungen (in Mio. €)

70,1

72,7

40,1

> davon aus der Kapitalgarantierücklage (in Mio. €)

0,1

0,2

0,1

Abfertigungsanwartschaften (in Mio. €)

1.215,0

970,6

733,7

> davon Forderungen gem. § 47 BMVG (in Mio. €)

1,1

0,5

0,9

Veranlagtes Vermögen (in Mio. €)

1.217,1

973,1

735,1

Veranlagungsergebnis (OeKB-Methode)

2,00%

3,35%

-0,11%

3 - J. Performance absolut (OeKB-Methode)

1,74%

2,10%

2,10%

5 - J. Performance p.a. (OeKB-Methode)

2,32%

3,07%

3,59%

 

Der Marktanteil der Gesellschaft entwickelte sich in allen Kernbereichen außerordentlich positiv.

Geldflussrechnung

 

Einheit

2010

2009

2008

Finanzmittelbestand am Beginn der Periode:

T€

3.455,57

2.597,00

4.189,18

Nettogeldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit:

T€

5.991,54

7.424,62

251,89

Nettogeldfluss aus Investitionstätigkeit:

T€

- 5.062,91

- 5.553,56

-156,57

Nettogeldfluss aus Finanzierungstätigkeit:

T€

- 1.687,50

- 1.012,50

-1.687,50

Finanzmittelbestand am Ende der Periode:

T€

2.696,70

3.455,56

2.597,00

 

Eigenkapitalausstattung

 

Einheit

2010

2009

2008

1. Grundkapital

Mio. €

3,375

3,375

3,375

2. Kapitalrücklagen

Mio. €

0,5

0,5

0,5

3. Gewinnrücklagen

Mio. €

4,725

3,125

2,125

4. Rücklage zur Erfüllung der Kapitalgarantie

Mio. €

4,600

3,0

1,8

5. Bilanzergebnis

Mio. €

2,256

1,766

1,018

Summe Eigenkapital

Mio. €

15,456

11,766

8,818

 

Geschäftsergebnis

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2010 zeigt eine wiederholte erfreuliche Entwicklung der Gesellschaft. Das Entnahmeverhalten der verfügungsberechtigten Anwartschaftsberechtigten konnte durch eine konsequente Informationspolitik dahingehend entwickelt werden, sodass die Summe der im Berichtsjahr getätigten Auszahlungen unter dem Niveau des Vorjahres zu liegen gekommen sind. Mit dem damit verbundenen stärkeren Wachstum und durch den hohen Automatisierungsgrad und dem effektiven Kostenmanagement konnte das Ergebnis konsequent gesteigert werden.

Die solide wirtschaftliche Basis der VBV – Vorsorgekasse bedeutet für unsere Kunden optimale Betreuung, sehr hohe Sicherheit und größtmögliche Stabilität.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) beträgt im Berichtsjahr 7,212 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung des außerordentlichen Ergebnisses, der Ertragssteuern und der Rücklagenbewegungen verbleibt ein positives Jahresergebnis in Höhe von 2,177 Mio. Euro.

Die Rücklagenbewegungen umfassen die gesetzlich vorgesehene Dotation der Rücklage zur Erfüllung der Kapitalgarantie in Höhe von rund 356 TEUR und eine Auflösung derselben in Höhe von rund 60 TEUR. Um die Kapitalbasis der Gesellschaft und die Vorsorge für die Erfüllung der Kapitalgarantie nachhaltig zu stärken, hat der Vorstand beschlossen, zusätzlich auf freiwilliger Basis 1,304 Mio. Euro der Kapitalgarantierücklage zuzuführen. Die Summe aus gesetzlicher und freiwilliger Zuführung beträgt somit 1,6 Mio. Euro. Darüber hinaus wird die Gewinnrücklage zusätzlich mit 1,6 Mio. Euro dotiert. Beide Rücklagen-Zuführungen dienen der Erhöhung der Sicherheit für die Kunden der Gesellschaft.


Vorschlag für die Gewinnverwendung

Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, dass der Bilanzgewinn in der Höhe von 2.255.722,90 Euro, welcher sich aus dem Jahresgewinn in der Höhe von 2.176.998,42 Euro und dem Gewinnvortrag in der Höhe von 78.724,48 Euro zusammensetzt, für die Ausschüttung einer Dividende in der Höhe von 0,65 Euro pro Aktie verwendet und der verbleibende Restbetrag auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.

EC2 Finanzielle Folgen des Klimawandels für die Aktivitäten der Organisation und andere mit dem Klimawandel verbundene Risiken und Chancen

Den mit dem Klimawandel verbundenen Chancen und Risiken wird im Investmentprozess durch eine entsprechende Produktauswahl Rechnung getragen. Auf Basis der bereits bei Unternehmensgründung nachhaltig ausgerichteten Veranlagungsgrundsätze wird die strategische und taktische Asset Allocation auch auf dieses Thema fokussiert.

Der Ethikbeirat berücksichtigt in seinen Empfehlungen auch etwaige Auswirkungen einer Veranlagung auf den Klimawandel. So werden Fonds, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, dem Portfolio der Veranlagungsgemeinschaft beigemischt.

Ein Viertel der gehaltenen Aktienwerte umfasst Titel aus den Bereichen erneuerbare Energien und Technologien zur Reduktion von Treibhausgasen.

EC3 Umfang der betrieblichen sozialen Zuwendungen

Ein Gleitzeitmodell mit Flexibilität für Voll- und Teilzeitkräfte besteht seit Unternehmensgründung. Teamseminare („Mehr Energie mit der Medizin der Shaolin“ oder „Mehr Energie mit Metabolic Balance“), Betriebsausflug und Mitarbeiterveranstaltungen wie zB ein Kabarettbesuch fördern das Miteinander. Seit Unternehmensgründung wird in ein Pensionskassenmodell einbezahlt. Auf Beschluss – und ohne präjudizielle Wirkung – können Bilanzgelder und Boni an die Mitarbeitenden und den Vorstand bei guten Geschäftsergebnissen und in Anerkennung der Leistungen ausbezahlt werden. Die Mitarbeitenden der VBV – Vorsorgekasse können 1 x im Jahr an einer eigens im Haus stattfindenden Gesundenuntersuchung teilnehmen. Weiters wird die Teilnahme an Impfaktionen ermöglicht, wobei die VBV die Kosten trägt. Saisonales frisches Obst wird allen Mitarbeitenden laufend kostenlos angeboten. Die Mittagsküche setzt beispielsweise mit cholesterinarmer Kost Schwerpunkte. Die VBV hat mit Hilfe der Mitarbeitenden alle Büros im Sinne einer Verbesserung der Luftfeuchtigkeit mit Zimmerpflanzen ausgestattet.

EC4 Bedeutende finanzielle Zuwendungen der öffentlichen Hand (z.B. Subventionen)

Derzeit kann die VBV eine Art von Förderung in Anspruch nehmen: die Lehrlingsförderung für den in Ausbildung befindlichen Lehrling. 2010 erhielt die VBV - Vorsorgekasse für eine Auszubildende € 2.000,- an Lehrlingsförderung.

EC6 Geschäftspolitik, -praktiken und Anteil der Ausgaben, der auf Zulieferer vor Ort an wesentlichen Geschäftsstandorten entfällt

Bei der Veranlagung wird der Schwerpunkt Österreich berücksichtigt, was auch einer nachhaltigen Ausrichtung entspricht. Folgende Länder-Aufschlüsselung der Veranlagungsgemeinschaft zeigt die regionale Orientierung (Daten per 31.12.2010):

ec6 grafik

Bei der Warenbeschaffung (Büromöbel, Papier, Büromaterialien, Obst) werden lokale Anbieter genutzt. Unser EDV-Dienstleister hat seinen Sitz am Standort Wien, ebenso wie die Kreativ-Agentur. Die Konfektionierung der Poststücke übernimmt ein lokaler Anbieter, und die Österreichische Post AG ist Partner bei der Versendung.

EC8 Entwicklung und Auswirkungen von Investitionen in die Infrastruktur und Dienstleistungen, die vorrangig im öffentlichen Interesse erfolgen, sei es in Form von kommerziellem Engagement, durch Sachleistungen oder durch pro bono-Arbeit

Obligatorische  Beiträge von Arbeitgebern und Selbständigen die der Pflichtversicherung in der Krankenversicherung nach dem GSVG unterliegen sowie optionale Beiträge von Angehörigen der Freien Berufe werden in einer Veranlagungsgemeinschaft veranlagt. Unter gesetzlich geregelten Voraussetzungen können geleistete Beiträge vorzeitig ausbezahlt werden, in der Regel bilden sie aber einen wichtigen Beitrag zur zweiten Säule der Pensionsvorsorge.

Die mittelbaren wirtschaftlichen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit sind die ökonomischen Vorteile für die Anwartschaftsberechtigten, insbesondere der unverfallbare Anspruch, die Kapitalgarantie und die Steuerfreiheit auf die lebenslange Zusatzpension.
Neben den hauptsächlichen Aufgaben werden auch Kunst und Kultur gefördert. Im Jahr 2010 fanden zwei Veranstaltungen für unsere Stakeholder statt.
Mit dem sozialen Hilfsprojekt namens „OpenCare““ wird für gemeinnützige Sozialprojekte eine Brücke zwischen Wirtschaft und Sozialem geschlagen. Zielsetzung ist, mehrere kleine Sponsoren- und Spendenbudgets der Stakeholder zusammen zu führen, um kleine, engagierte Sozialprojekte zu unterstützen. Die ausgewählten Projekte sollen mit „OpenCare“ die notwendige Förderung und Öffentlichkeit erhalten, um mit Hilfe zur Selbsthilfe ihre Tätigkeit fortführen zu können.

Das Ziel von „OpenCare“ ist somit:

Im Berichtszeitraum wurde – wie bereits in den voran gegangenen Jahren – das Projekt „YoungMum“ des Krankenhauses Göttlicher Heiland mit einem Sponsorbeitrag unterstützt Dabei geht es im Wesentlichen um die Unterstützung junger, sozial schlecht gestellter Mädchen in der Schwangerschaft, die in der Regel zwischen 14 und 18 Jahren alt sind. Sie leben oft unter oder knapp über der Armutsgrenze, sind alleinerziehend, einige von ihnen sind nicht einmal sozialversichert. Durch Sponsorbeiträge werden die notwendigen ärztlichen Untersuchungen, die Geburtsvorbereitung und –begleitung sowie eine nachgelagerte psychologische Betreuung finanziell unterstützt.

Weiters konnten das Haus Jona und das Flüchtlingshaus St. Gabriel, beides Einrichtungen der Caritas sowie die Kinderschutzzentren „die möwe“ unterstützt werden.

Seit Einrichtung des VBV - Spendenkontos OpenCare im Jahr 2006 wurden insgesamt bereits knapp € 27.000,- karitativen Zwecken zugeführt


EC9 Verständnis und Beschreibung der Art und des Umfangs wesentlicher indirekter wirtschaftlicher Auswirkungen

Durch das offene Bekenntnis zu Nachhaltigem Wirtschaften wird auch indirekt auf die Gesellschaft Einfluss genommen. Bei einer Bilanzsumme von € 1.238,4 Mio. bringen Veranlagungsentscheidungen durch ethisch nachhaltige Auswahl auch erhebliche indirekte wirtschaftliche Auswirkungen mit sich. Dabei handelt es sich um durchaus gewünschte ökologische und soziale Leistungen in den investierten Unternehmen. Zu ihnen zählen etwa eine funktionierende Corporate Governance, Ökoeffizienz, umwelttechnische Führerschaft, herausragender Umgang mit Mitarbeitenden oder offene, transparente Berichterstattung. Verschiedene Auszeichnungen und das Österreichische Umweltzeichen auf bereits acht Fonds in der Veranlagungsgemeinschaft geben davon Zeugnis.

Umwelt

Unsere Unternehmenstätigkeit hat verschiedenartige Auswirkungen auf die Umwelt – am meisten ins Gewicht fällt dabei die ethisch-nachhaltige Veranlagung der einbezahlten Beiträge.

Acht in der Veranlagung eingesetzte Fonds sind mit dem österreichischen Umweltzeichen des Lebensministeriums ausgezeichnet. Zur Auswahl kommen auch Fonds, die durch die Einzeltitelauswahl aktiv zum Klimaschutz beitragen.

Die Aktieninvestments im Jahr 2010 erfolgten zu rund 80% in breite Nachhaltigkeitsfonds und zu etwa 20% in nachhaltige Themenfonds wie Umwelt, Klimaschutz und erneuerbare Energien. Im Berichtszeitzeitraum investierte die VBV in die Anlagekategorie „Mikrofinanz“. Weiters wurden nachhaltige Anleihenfonds verschiedener Investmenthäuser beigemischt.


 

<<top

Ökologische Leistungsindikatoren

EN1 Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen

Wir legen auch im Bürobetrieb großen Wert auf Energieeffizienz und schonenden Umgang mit den Ressourcen. Die rund um die Mitarbeitenden aufgebaute Infrastruktur entspricht einem ökologisch orientierten Bank-Büro.

Die VBV - Vorsorgekasse forciert seit Jahren die Reduktion des Papierverbrauchs.

 

2010

2009

2008

Kopierpapier in Stück

127.500

176.500

175.000

pro Mitarbeiter

3.983

5.516

7.292

pro 1000 Anwartschaftsberechtigte

69

106

118

davon Recyclingpapier

100%

100%

100%

davon chlorfreies Papier

100%

100%

100%

 

Der Anteil von Recyclingmaterial bei Papier (Briefpapier, Kuverts, Kopierpapier) beträgt 100%. Auch für Kontoinformationen und Briefe an die Kunden (2010 rund 1.380.000 Sendungen) wird Recyclingpapier eingesetzt.

Der vorliegende Geschäftsbericht 2010 wurde – wie schon der Bericht aus dem Jahr davor – klimaneutral gedruckt. Nicht mehr aktuelles Briefpapier wird hausintern zu Notiz- und Kopierpapier umfunktioniert.

EN2 Anteil von Recyclingmaterial am Gesamtmaterialeinsatz

Der Anteil des verwendeten Papiers (Briefpapier, Kuverts, Kopierpapier) ist zu 100% recyclebar, der Geschäftsbericht wurde auf IMPACT, 100% Recyclingpapier C02 neutral gedruckt.

EN3 Direkter Energieverbrauch aufgeschlüsselt nach Primärenergiequellen

Auf Grund der Geschäftstätigkeit beschränkt sich der direkte Energieverbrauch hauptsächlich auf den Treibstoffverbrauch bei Dienstreisen.

Fuhrpark

2 Dienstfahrzeuge

2007

2008

2009

2010

Dieselverbrauch in Liter

3.553

3.370

3.517

3.362

Dieselverbrauch in kWh

(MJ)

35.139

(126.500,4)

33.329

(119.984,4)

34.783

(125.218,8)

33.250

(119.700)

CO2 in Tonnen

8,63

8,19

8,55

8,17

Euroklasse

 

 

 

4

Bei der Anschaffung von Neufahrzeugen wird auf den durchschnittlichen Treibstoffverbrauch geachtet.
Dienstfahrzeuge sind die einzigen betriebseigenen Fahrzeuge.

Dienstreisen

 

2007

2008

2009

2010

Flugzeug in km

0

2.718

3.403

0

PKW in km

 

3.955

3.917

4.226

Bahn in km

0

634

634

634

Gesamt

 

7.307

7.954

4.860

Bei der notwendigen Reisetätigkeit zu Kunden oder Veranstaltungen werden die Verkehrsmittel auch nach ökologischen Kriterien gewählt.

Um den Spritverbrauch bei dienstlichen PKW-Fahrten zu Kunden und Veranstaltungen zu reduzieren, wurde 2009 ein "Modern Driving“-Spritspar-Seminar angeboten. Die Teilnehmer der VBV - Vorsorgekasse erreichten dabei im Durchschnitt eine 17%ige Verbesserung. Sowohl Spritverbrauch als auch die Fahrzeiten konnten reduziert werden.

Bei Kundenveranstaltungen wird auf die Erreichbarkeit des Veranstaltungsorts mit öffentlichen Verkehrsmitteln immer Bedacht genommen.

Eine geplante Flugreise kam 2010 auf Grund der Aschewolke nicht zu Stande.

 

EN4 Indirekter Energieverbrauch aufgeschlüsselt nach Primärenergiequellen

Die VBV – Vorsorgekasse hat zum Stichtag 31.12.2010 eine Bürofläche von 819,42 m2 angemietet. Das sind weniger als 5% der Gesamtnutzfläche des Gebäudes. Detaillierte Angaben zum Energieverbrauch der VBV können nicht gemacht werden, da die Abrechnung nach dem Energieverbrauch des gesamten Bürogebäudes erfolgt.

Wir sind jedoch in einem ständigen Dialog mit der Hausverwaltung um den Verbrauch der Energieressourcen und den Wasserverbrauch des gesamten Gebäudes kontinuierlich zu verringern.

Die VBV nutzt Fernwärme als Heizenergie.
Strom wird von Energie Allianz bezogen und derzeit ebenfalls pauschal mit den Betriebskosten abgerechnet.

Der Stromverbrauch entsteht durch:

Bis dato konnten keine spezifischen Strom-Verbrauchsdaten für das Gesamtgebäude vom Facility Management des Vermieters bereitgestellt werden.
Zur Ermittlung unseres Stromverbrauchs haben wir Messungen an den EDV-Geräten durchgeführt und den Verbrauch hochgerechnet. Bisher konnten allerdings Server noch nicht gemessen werden. 2011 wird es durch eine technische Umstellung im Haus möglich sein, auch die Server miteinzubeziehen.

 

2007

2008

2009

2010

Stromverbrauch durch EDV (ohne Server) in kWh

Noch nicht gemessen

7.020

8.700

8.700

Pro Mitarbeitender/n in kWh

 

260

272

272

Dadurch entstandenes CO2 in Tonnen

 

1,24

1,54

1,54

CO2 pro Mitarbeiter in Tonnen

 

0,05

0,06

0,06

 

EN16 Gesamte direkte und indirekte Treibhausgasemissionen nach Gewicht

Auf Grund der Geschäftstätigkeit verursachen wir an direkten Emissionen in die Luft nur jene aus dem Treibstoffverbrauch (siehe dort).
Indirekt entstehen Emissionen durch den Energieverbrauch unseres Büros und bei Dienstreisen.
Sie sind insgesamt vergleichsweise gering und kein wesentlicher Umweltaspekt.

 

EN22 Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode

Der anfallende Hausmüll, ca. 20.000 Liter bzw. rund 1.800 kg pro Jahr, wird getrennt (Weißglas, Buntglas, Restmüll), von der Stadt Wien abgeholt und behandelt (Verbrennung, Recycling, Kompostierung, usw. nach Standardverfahren des Abfallentsorgers). Das Getränkelager besteht aus wieder verwendbaren Pfandflaschen.

An Altpapier fallen ca. 32.000 Liter p.a. an, die ebenfalls dem Recycling zugeführt werden, das entspricht rund 8.000 Kilogramm pro Jahr.  

Gefährlicher Abfall fällt nicht an, da z.B. leere Druckerpatronen vom Lieferanten abgeholt, befüllt und wieder verwendet werden.

EN29 Wesentliche Umweltauswirkungen verursacht durch den Transport von Produkten und anderen Gütern und Materialien, die für die Geschäftstätigkeit der Organisation verwendet werden, sowie durch den Transport von Mitarbeitern

2010 nutzten 95% der Mitarbeiter öffentliche Verkehrsmittel für die Fahrt zum Arbeitsplatz. Bei der notwendigen Reisetätigkeit zu Kunden oder Veranstaltungen werden die Verkehrsmittel auch nach ökologischen Kriterien gewählt.

Im Jahr 2010 wurden keine Flugkilometer zurückgelegt.

Der Transport von Gütern beschränkt sich im Wesentlichen auf den Versand von Kontoinformationen, die nach erfolgtem elektronischen Datentransfer, in einer Druckerei gedruckt werden und fertig kuvertiert, sortiert nach Postleitzahlen direkt von der Österreichischen Post AG übernommen werden. Durch diese Logistik konnte der Transportaufwand auf das Minimum reduziert werden. Weiters haben alle Anwartschaftsberechtigten die Möglichkeit, ihre Kontoinformation über einen gesicherten elektronischen Datentransfer (Internetkonto) abzurufen. Somit wird eine weitere Reduktion des Transportaufwandes erreicht.

 

Soziales

In unserer Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden orientieren wir uns an folgenden Grundsätzen: gleiche Entlohnung für gleichwertige Arbeit, keine geschlechtsspezifischen Unterschiede,  sicherer Arbeitgeber, angenehmes Betriebsklima.

Das Thema Menschenrechte ist für unsere unmittelbare Geschäftstätigkeit zwar nicht relevant, in der Veranlagung ist die Einhaltung der Menschenrechte allerdings ein Musskriterium.
Der gesellschaftliche Nutzen unserer Unternehmenstätigkeit liegt im Wesen unseres Kerngeschäfts: der gewinnbringenden, risikoarmen und nachhaltigen Veranlagung der uns anvertrauten Beiträge.

In der Produktverantwortung setzen wir auf möglichst risikoarme Veranlagung und höchste Transparenz durch umfassende Information unserer Stakeholder.    

<<top

Soziale Leistungsindikatoren: Arbeitspraktiken und menschenwürdige Beschäftigung

LA1 Gesamtbelegschaft nach Beschäftigungsart, Arbeitsvertrag und Region

Der Vorstand, bestehend aus 2 Herren und wird durch ein dreiköpfiges Führungsteam (1 Dame und 2 Herren) unterstützt. Die VBV – Vorsorgekasse beschäftigte per 31.12.2010 insgesamt 32 Mitarbeitende (zuzüglich Vorstand), davon 9 Männer und 23 Frauen. Die Mitarbeiteranzahl ist unverändert zum Vorjahresstand. Im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Lehrling ausgebildet. Die Mitarbeitenden stehen alle in einem festen Angestelltenverhältnis mit der VBV – Vorsorgekasse. Von den insgesamt 32 Mitarbeitenden sind 23 Vollzeit und 9 Teilzeit beschäftigt.

Daten zur Belegschaft

 

2010

2009

2008

Gesamt

32

32

27

davon Vollzeit beschäftigt

23

24

21

davon Teilzeit beschäftigt

9

8

5

in Karenz

0

0

1

 

LA2 Mitarbeiterfluktuationen insgesamt und als Prozentsatz aufgegliedert nach Altersgruppe, Geschlecht und Region

Das Durchschnittsalter liegt bei knapp unter 31,6 Jahren (9 Mitarbeitende bis 25 Jahre, 12 Mitarbeitende zwischen 25 und 34 Jahre, 10 Mitarbeiter zwischen 35 und 44, 1 Mitarbeiter über 45 Jahre) und die Fluktuation (1 Abgang weiblich, älter als 30; 1 Abgang jünger als 30; 1 Abgang männlich, älter als 30) liegt bei 9,4%. Die Abweichung gegen den Vorjahreswert, dieser Betrug 6,3% ist durch das eher niedrige Durchschnittsalter und der damit verbundenen Flexibilität zu erklären.

Dauer der Betriebszugehörigkeit: Wie viele Ihrer Voll- und Teilzeit-Beschäftigten sind im Unternehmen seit ...? 

weniger als 2 Jahren

13

2 bis 5 Jahren

9

6 bis 10 Jahren

10

11 bis 15 Jahren

0

16 bis 20 Jahren

0

über 20 Jahren

0

 

LA3 Betriebliche Leistungen, die nur Vollzeitbeschäftigten und nicht Mitarbeitern mit einem befristeten Arbeitsvertrag oder Teilzeitkräften gewährt werden, aufgeschlüsselt nach Hauptbetriebsstätten

Zwischen Voll- und Teilzeit gibt es keine Leistungsdifferenzierung seitens der Gesellschaft: für alle Mitarbeitenden bestehen einheitliche Regelungen für Pensionsvorsorge, Gleitzeit, Gesundheitsvorsorge und Elternteilzeit.

LA4 Prozentsatz der Mitarbeiter, die unter Kollektivvereinbarungen fallen

Da für Vorsorgekassen noch keine kollektivvertragliche Vereinbarung besteht, orientieren wir uns an jener der Banken und Bankiers. Diese Orientierung trifft einheitlich auf alle Mitarbeitenden (100%) zu.

LA5 Mitteilungsfrist(en) in Bezug auf wesentliche betriebliche Veränderungen einschließlich der Information, ob diese Frist in Kollektivvereinbarungen festgelegt wurde

Es gibt keine schriftlich festgehaltenen Mitteilungsfristen, jedoch informiert der Vorstand unmittelbar nach Beschluss in einer Informationsrunde die Mitarbeitenden. Nach jeder Sitzung des Aufsichtsrates findet (zumindest viermal jährlich) eine entsprechende Informationsrunde binnen weniger Tage, meist bereits am Folgetag, statt.
Weiters gibt es regelmäßige Meetings innerhalb derer der Kommunikationsaustausch stattfindet. Wöchentliche Jour Fixe in der Verwaltung und im Vertrieb bilden die Grundlage für zielgerichtete und aktuelle Kommunikation. Interne Schulungen, wie sie im Rahmen der VBV - Akademie betrieben werden, sorgen dafür, dass alle Mitarbeitenden einen annähernd gleichen Überblick über die Arbeitsabläufe in der VBV erlangen.

LA7 Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie die Summe der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region

Es waren im Berichtszeitraum keine Verletzungen, Berufskrankheiten oder Todesfälle zu vermerken. Mit der Zielsetzung Berufskrankheiten zu verhindern, sind alle PC-Arbeitsplätze mit „Augen schonenden“ Flachbildschirmen ausgestattet. Die Ausfalltage liegen unter dem österreichischen Durchschnitt.


Durchschnittliche Krankenstandstage in den Jahren 2008 bis 2010:

 

Österreich

VBV - Vorsorgekasse

2008

12,5

5,6

2009

12,6

5,1

2010

 

8,3

LA8 Unterricht, Schulung, Beratungsangebote, Vorsorge- und Risikokontrollprogramme, die Mitarbeiter, ihre Familien oder Gemeindemitglieder in Bezug auf ernste Krankheiten unterstützen

Das Gesamtziel des Gesundheitsmanagements der VBV besteht darin, die arbeitsmedizinische Vorsorge durch Etablierung von Gesundheitsstandards zu fördern.


Vorsorgeuntersuchung
Die Mitarbeitenden der VBV – Vorsorgekasse können 1 x im Jahr an einer eigens im Haus stattfindenden Gesundenuntersuchung teilnehmen. Weiters wird die Teilnahme an Impfaktionen wie Zeckenschutzimpfung oder Hepatitis ermöglicht, wobei die VBV die Kosten trägt.

Zimmerpflanzen
Grünpflanzen sorgen für ein gesundes Raumklima. Die VBV hat mit Hilfe der Mitarbeitenden alle Büros im Sinne einer Verbesserung der Luftfeuchtigkeit mit Zimmerpflanzen ausgestattet.

Gesundes Essen am Arbeitsplatz
Saisonales frisches Obst wird allen Mitarbeitenden laufend kostenlos angeboten. Die Mittagsküche setzt Schwerpunkte wie z.B. „Essen nach Ayurveda“ oder cholesterinarme Kost.

Unterstützungsprogramme

 

Unterricht/

Ernährungs-beratung

Vorsorge/

Behandlung

Berufsunfähigkeits- / Pensionsvorsorge

Zielgruppe des Programms

Ja

Nein

Ja

Nein

Ja

Nein

Ja

Nein

Ja

Nein

Angestellte

x

 

x

 

x

 

x

 

x

 

Familienangehörige

 

x

x

 

 

x

 

x

x

 

 

Wir wissen, ernsthafte Erkrankungen lassen sich nicht immer vermeiden. Doch möchten wir mit unserem Angebot an frischen Obst, Mineralwasser und einen Betriebsarzt den Mitarbeitenden hier einen Grundstock liefern ihre Körper gesund zu halten. Ergänzend dazu gibt es für jeden Mitarbeitenden die Möglichkeit div. Fitnesscenter zu einem ermäßigten Tarif zu benützen.

LA10 Durchschnittliche jährliche Stundenzahl pro Mitarbeiter und Mitarbeiterkategorie, die der Mitarbeiter aus- oder weitergebildet wurde

Die Weiterbildung durch Seminar- und Bildungsveranstaltungen wurde im Geschäftsjahr auf Grund der Neuaufnahmen forciert. 2010 wurden von den 32 Mitarbeitenden externe Schulungen im Ausmaß von 960 Stunden besucht (durchschnittlich 30 Stunden pro Mitarbeitenden). 2009 waren die Mitarbeitenden 1.008 Stunden auf externen Schulungen. Das ergab bei 32 Mitarbeitenden einen Durchschnitt von 31,5 Stunden.

 

Die Anzahl der Aus- und Weiterbildungsstunden wird nicht differenziert nach Mitarbeiterkategorien erhoben, zumal für alle Mitarbeiter gleichermaßen Aus- und Weiterbildungen angeboten und von diesen in Anspruch genommen werden.

LA11 Programme für das Wissensmanagement und lebenslanges Lernen, die die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter fördern und ihnen im Umgang mit dem Berufsausstieg helfen

Eine eigene VBV – Akademie erfüllt die fachliche Weiterqualifikation. Ausbildungstage 2010: insgesamt 4 Tage / Mitarbeitende, davon zwei im Rahmen der VBV – Akademie so wie bereits im Jahr zuvor. Jeder Mitarbeiter der VBV hat die Möglichkeit, an einem individuellen Schulungsprogramm teilzunehmen. Angefangen von 1-tägigen Schulungen bis zu mehrtägigen Workshops. Die VBV hat seit ihrer Gründung ihre Mitarbeitenden aktiv gefördert und diverse Schulungsangebote initiiert. Die Weiterbildung ist nicht nur auf junge Mitarbeitende ausgerichtet.
Grundsätzlich werden 4 Arten von Schulungen durchgeführt:

Als Ergebnis auf häufig gestellte Anfragen (FAQ) wurde 2009 das Nachschlagewerk aktualisiert, das von jedem Arbeitsplatz aus schnell eingesehen werden kann.
Derzeit befinden sich keine Mitarbeitenden nahe dem gesetzlichen Pensionsalter.


LA12 Prozentsatz der Mitarbeiter, die eine regelmäßige Leistungsbeurteilung und Entwicklungsplanung erhalten

Alle Mitarbeitenden erhalten einmal jährlich ein Mitarbeiterorientierungsgespräch (MOG) inklusive Beurteilung, Zielvereinbarung und Ausbildungsprogramm. Wenn Mitarbeitende noch kein ganzes Jahr im Unternehmen sind, erfolgt eine eingeschränkte formelle Beurteilung.

LA13 Zusammensetzung der leitenden Organe und Aufteilung der Mitarbeiter nach Kategorie hinsichtlich Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und anderen Indikatoren für Vielfalt

Alle Mitarbeitenden (ohne Vorstände)

Kriterium

Ausprägung

Anzahl

Geschlecht

Weiblich

21

 

Männlich

11

Altersstruktur

Unter 30

16

 

Über 30

16

Migrationshintergrund

Ja

1

 

Nein

31

Erziehungsberechtigt

Ja

9

 

Nein

23

Arbeitszeit

< 100 %

8

 

100%

24

Lehrlinge

als Lehrling beschäftigt

1

 

nicht als Lehrling beschäftigt

31

 

Das Team (exklusive Vorstand) besteht insgesamt aus 23 Frauen und 9 Männern. (23 Vollzeit / 9 Teilzeit, 0 Person in Karenz / alle im festen Angestelltenverhältnis, 31 Mitarbeitende mit österreichischer Staatsbürgerschaft / keine Arbeiter).

Auszug: Mitarbeiter mit Managementaufgaben oder in Stabstellen (inkl. Gruppenleiter ohne Vorstände ohne Mitarbeitende in Elternkarenz)

Kriterium

Ausprägung

Anzahl

Geschlecht

Weiblich

4

 

Männlich

4

Altersstruktur

Unter 30

2

 

Über 30

6

Migrationshintergrund

Ja

0

 

Nein

8

Erziehungsberechtigt

Ja

3

 

Nein

5

Arbeitszeit

< 100 %

2

 

100%

6

Vorstand

Kriterium

Ausprägung

Anzahl

Geschlecht

Weiblich

0

 

Männlich

2

Altersstruktur

Unter 30

0

 

Über 30

2

Migrationshintergrund

Ja

0

 

Nein

2

Erziehungsberechtigt

Ja

2

 

Nein

0

Arbeitszeit

< 100 %

0

 

100%

2

 

 

 

 

LA14 Verhältnis Grundgehalt für Männer zum Grundgehalt für Frauen nach Mitarbeiterkategorie

Das Grundgehalt ist geschlechtsneutral: das Verhältnis des Grundgehalts für Frauen zum Grundgehalt für Männer ist 1: 1.  Bei der Festlegung des Grundgehaltes wird die Vorqualifikation (Schule, Studium, Berufserfahrung) der Mitarbeitenden berücksichtigt.


<<top

Soziale Leistungsindikatoren: Menschenrechte

HR2 Prozentsatz wesentlicher Zulieferer und Auftragnehmer, die unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden und ergriffene Maßnahmen

Bei der Auswahl unserer Zulieferunternehmen berücksichtigen wir Nachhaltigkeitskriterien. Dazu zählt auch die Wahrung der Menschenrechte.
Ein Screening der Anbieter und die laufende Analyse der Anlagekategorien und –Instrumente finden durch den Ethikbeirat statt. In der Berichtsperiode gab es keine Verletzungen von Menschenrechten.

HR 4 Gesamtzahl der Vorfälle von Diskriminierung und ergriffene Massnahmen

Es gab keine Verletzungen von Menschenrechten oder Vorfälle von Diskriminierungen.

 

<<top

Soziale Leistungsindikatoren: Gesellschaft

SO1 Art, Umfang und Wirksamkeit jedweder Programme und Verfahrensweisen; welche die Auswirkung von Geschäftstätigkeiten auf das Gemeinwesen bewerten und regeln, einschließlich Beginn, Durchführung und Beendigung der Geschäftstätigkeit in einer Gemeinde oder Region

Die Abfertigung NEU ist laut dem früheren EU-Sozialkommissar Vladimir Spidla das europäische Paradebeispiel für die Flexibilisierung im Arbeitsbereich. Durch die monatlichen Einzahlungen wird auch die Flexibilität der Arbeitnehmer gefördert und es wird vermieden, dass Dienstnehmer beim Wechsel zu einem neuen Dienstgeber Rechte verlieren. Die Möglichkeit, zu Pensionsantritt aus dem Guthaben eine lebenslange steuerfreie Rente zu beziehen, unterstützt maßgeblich die Altersversorgung in Österreich.

SO2 Prozentsatz und Anzahl der Geschäftseinheiten, die auf Korruptionsrisiken hin untersucht wurden

Die Gesellschaft hat durch die implementierte Organisationsstruktur sowie die Funktionstrennung die Basis für die Begrenzung des Korruptionsrisikos geschaffen. Klare Verantwortung betreffend Kompetenzen, Zeichnungsberechtigungen und Vertretungsregeln wurden festgelegt. Wichtige Arbeitsabläufe wurden in korrespondierenden Richtlinien nachvollziehbar dokumentiert und an alle Beteiligten kommuniziert.

Darüber hinaus können Korruptionsrisiken durch die regelmäßige Kontrolle des Geldwäschebeauftragten weitestgehend ausgeschlossen werden. Unterstützend dazu wurde das  „4-Augen-Prinzip“ in unserem Haus eingeführt. Alle Dokumente, Investments, Verfügungserklärungen, etc. werden durch mindestens zwei Personen überprüft. Im Berichtsjahr wurden 100 Prozent der in punkto Korruptionsrisiken relevanten Bereiche untersucht.

SO3 Prozentsatz der Angestellten, die in der Antikorruptionspolitik und den Antikorruptionsverfahren der Organisation geschult wurden

Zur Vermeidung von Geldwäsche bzw. Korruptionsfällen wurde ein Beauftragter nominiert und ausgebildet, der in regelmäßigen Abständen die Kundengeldflüsse dahingehend überprüft und darüber Bericht erstattet.

Auch alle Mitarbeitenden der VBV – Vorsorgekasse werden zum Thema Geldwäsche und Korruption geschult.

SO4 In Reaktion auf Korruptionsvorfälle ergriffene Maßnahmen

Im Berichtszeitraum gab es keinerlei Korruptionsvorfälle.

SO5 Politische Positionen und Teilnahme an der politischen Willensbildung und am Lobbying

Verbunden mit der laufenden Evaluierung der bestehenden gesetzlichen Grundlagen (BMSVG), der Ergänzung der gesetzlichen Grundlagen sowie der Ideenfindung für Produktinnovationen ist ein Lobbying im politischen Bereich (Gesetzgeber und Sozialpartner) und damit eine aktive Teilnahme der Gesellschaft an der politischen Willensbildung gegeben.

Die Branche hat mit dem Verein „Plattform der Vorsorgekassen“ ein gemeinsames Auftreten in der Öffentlichkeit. Die VBV – Vorsorgekasse AG ist Gründungsmitglied.
Die Gesellschaft ist Mitglied der Fachgruppe Banken und Bankiers in der Wirtschaftskammer Österreich und bei respACT – austrian business council for sustainable development sowie Unterzeichner der UN Principles for Responsible Investments (UNPRI).

Die Marktdurchdringung im Bereich der Betrieblichen Vorsorgekassen ist aufgrund der erfolgten Systemerweiterung vorerst weitgehend abgeschlossen. Das bereits bewährte und praxiserprobte System der betrieblichen Vorsorgekassen wäre auch für weitere Vorsorgethemen – wie das der Pflegevorsorge – ein idealer Lösungsansatz. Ein seit acht Jahren funktionierendes Inkassosystem, eine Veranlagung die gerade in Krisenzeiten auf Sicherheit ausgerichtet ist und die lückenlose Kundeninformation für annähernd alle in Österreich Erwerbstätigen sind der klarer Beweis, dass dieses System eine reibungslose Abwicklung ermöglicht. Insbesondere in der Pflegevorsorge könnte die Vorsorgekasse zukünftig ein bedeutender Mosaikstein in Kombination mit anderen bewährten Finanzierungsformen werden.


SO6 Gesamtwert der Zuwendungen (Geldzuwendungen und Zuwendungen von Sachwerten) an Parteien, Politiker und damit verbundenen Einrichtungen, aufgelistet nach Ländern

Wir halten fest, dass seitens der Gesellschaft keinerlei Zuwendungen an politische Parteien oder Politiker getätigt wurden.

SO7 Anzahl der Klagen, die aufgrund wettbewerbswidrigen Verhaltens, Kartell- oder Monopolbildung erhoben wurden und deren Ergebnisse

In der Berichtsperiode gab es keine Verstöße gegen wettbewerbsrechtliche Bestimmungen.

SO8 Wesentliche Bußgelder (Geldwert) und Anzahl nicht monetärer Strafen wegen Verstoßes gegen Rechtsvorschriften

In der Berichtsperiode gab es keinen Verstoß gegen Rechtsbestimmungen.

 

<<top

Soziale Leistungsindikatoren: Produktverantwortung

 

PR3 Art der gesetzlich vorgeschriebenen Informationen über Produkte und Dienstleistungen, und Prozentsatz der Produkte und Dienstleistungen die solchen Informationspflichten unterliegen. Leistungskategorien, die entsprechend untersucht werden

Sowohl die Homepage der VBV, als auch die Druckwerke im Allgemeinen und die Verträge im Besonderen enthalten alle relevanten Informationen. Die große Zahl von Vertriebspartnern (Brandingpartnern) ermöglicht beinahe überall vor Ort umfangreiche Produktinformationen.
Die VBV lebt das Prinzip der „gläsernen Kasse“ und setzt auf größtmögliche Transparenz in der Beziehung zu Ihren Kunden und Partnern. Alle Informationspflichten, die sich aus dem zugrunde liegenden Gesetz ergeben, werden im Rahmen der jährlichen Kontoinformation erfüllt. Darüber hinaus sind wir bestrebt, umfangreiche Zusatzinformationen zur Verfügung zu stellen.

Exemplarisch seien hier genannt:

Darüber hinaus wollen wir unsere Kunden über die Bedeutung der Nachhaltigkeit und über unsere Fortschritte in diesem Bereich informieren und dieses Thema einem breiten Publikum zugänglich machen.

Dazu ging 2009 erstmals eine umfassende Broschüre mit Informationen über nachhaltige Vorsorge und die „Abfertigung NEU“ in hoher Auflage mit den Kontoinformationen an Dienstnehmer und Selbständige. Sie dient als persönliches Nachschlagewerk für unsere Anwartschaftsberechtigten. Die Broschüre mit dem Titel VorsorgeINFO liegt auch diesem Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht bei und ist ein weiterer Beitrag zur transparenten Kommunikation und zum offenen Dialog.

PR5 Praktiken im Zusammenhang mit Kundenzufriedenheit einschließlich der Ergebnisse von Umfragen zur Kundenzufriedenheit

Der zukünftige Erfolg der VBV als Marktführer im Bereich der Abfertigung NEU und Selbständigenvorsorge hängt von der Kundenzufriedenheit ab und ob es gelingt, neue Kunden zu gewinnen. Die größtmögliche Zufriedenheit unserer Kunden hat daher absolute Priorität.

Um den Anforderungen des Marktes und den Wünschen unserer Kunden und Anwartschaftsberechtigten gerecht zu werden, wurde auch im Jahr 2010 eine Informationsbroschüre an Arbeitnehmer und Selbständige im Zuge der Erstellung der Jahreskontoinformationen versandt. Die Gesamtauflage beträgt mittlerweile rund 1,1 Mio. Exemplare. Dieser „VorsorgeINFO“ lag auch ein Fragebogen zur Erhebung der Kundenzufriedenheit bei.   

Im Jahr 2010 erhielt die VBV in Summe 2.056 ausgefüllte Fragebögen von Anwartschaftsberechtigten (Dienstnehmern und Selbständigen).
Die Auswertung ergab, dass eine überwiegende Mehrheit der Kunden mit der Tätigkeit und den Leistungen der VBV zufrieden sind.

 

Frage: „Ich bin mit den Serviceleistungen der VBV – Vorsorgekasse  zufrieden“

93,85 Prozent der Befragten waren mit den Serviceleistungen der VBV  zufrieden. Nur 1,97 Prozent gaben an, mit dem Service der VBV nicht zufrieden zu sein. Leider wurden nicht bei jeder Negativbewertung die Gründe genannt. Weiters wurden auch Kriterien genannt, auf welche die VBV wenig  Einflussnahme hat, wie zum Beispiel

„Ich finde das Amtsdeutsch für einen normal Sterblichen sehr schwer zu verstehen, aber das könnt Ihr ja schwer ändern.“

Frage: „Ich finde auf der Homepage www.vorsorgekasse.at leicht alle Informationen zu meiner Vorsorge“

Bei dieser Frage attestierten uns 90,43% der Befragten eine nutzerfreundlich aufgebaute Homepage. Rund 3% der Befragten waren der Meinung, dass man die Homepage der VBV verbessern könne.

Frage „Nachhaltige Veranlagung und Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft sind für mich sehr wichtig! Deshalb möchte ich, dass mein Guthaben auch nachhaltig veranlagt wird“

Auch hier ist zu erkennen, dass die große Mehrheit der Anwartschaftsberechtigten, eine nachhaltige, offene und transparente Veranlagung für wichtig erachtet.

Frage: „Ich kann meinen aktuellen Kontostand und Informationen zum Veranlagungserfolg auch über mein persönliches Internet-Konto auf www.vorsorgekasse.at abrufen.“

Über 60% der befragten Anwartschaftsberechtigten gaben an, dass dieses Zusatzservice der VBV bekannt ist und auch geschätzt wird. 
Mittlerweile nutzen über 91.000 Personen dieses Online-Konto.

Frage: „Ich schätze das Image der VBV – Vorsorgekasse als positiv ein.“

Diese für uns sehr wichtige und aussagekräftige Frage wurde mit 95,54% als zutreffend beantwortet. Gerade für eine junge Branche wie die Vorsorgekassen ist das Image, das in der Bevölkerung wahrgenommen wird, wichtig.

265 Personen nutzten den Fragebogen um uns Statements mitzuteilen. Dies entspricht 12,89% der retournierten Fragebögen.

Alle Statements wurden von den Mitarbeitenden der VBV persönlich beantwortet. Verbesserungsvorschläge oder Kritikpunkte wurden und werden laufend aufgenommen und soweit möglich auch umgesetzt.

PR6 Programme zur Befolgung von Gesetzen, Standards und freiwilligen Verhaltensregeln in Bezug auf Werbung einschließlich Anzeigen, Verkaufsförderung und Sponsoring

Alle Bestrebungen richten sich auf eine langfristige Zusammenarbeit und Partnerschaft. Die Gesellschaft und ihre Auftragnehmer befolgen auch alle gesetzlichen Vorgaben, insbesondere die Einhaltung des UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) im Bereich Werbung.

PR7 Gesamtzahl der Vorfälle, in denen Vorschriften und freiwillige Verhaltensregeln in Bezug auf Werbung einschließlich Anzeigen, Verkaufsförderung und Sponsoring, nicht eingehalten wurden, dargestellt nach Art der Folgen

Während der Berichtsperiode gab es keine Verstöße gegen rechtliche Bestimmungen.

PR8 Gesamtzahl berechtigter Beschwerden in Bezug auf die Verletzung des Schutzes der Kundendaten und deren Verlust

Die Vorsorgekassen sind dem Bankwesengesetz und Datenschutzgesetz unterworfen und zur Einhaltung verpflichtet. In der Beobachtungsperiode gab es keine begründeten Beschwerden auf Verletzung des Schutzes der Kundendaten. Die Datenverwaltung entspricht den höchsten Sicherheitsstandards.

PR9 Höhe wesentlicher Bußgelder aufgrund von Verstößen gegen Gesetzesvorschriften in Bezug auf die Zurverfügungstellung und Verwendung von Produkten und Dienstleistungen

Während der Berichtsperiode gab es keine Bußgelder oder nicht monetäre Strafen wegen Verstoßes gegen rechtliche Bestimmungen oder freiwillige Verhaltensregeln.

<<top

 

Finanzsektor-spezifische Indikatoren

FS1 Richtlinien mit ökologischen und sozialen Komponenten innerhalb des Kerngeschäfts

Die VBV - Vorsorgekasse investiert seit Gründung der Gesellschaft auf Basis von ethischen und nachhaltigen Prinzipien. Das bedeutet, dass wir in der Veranlagung nicht nur beste Erträge im Auge haben, sondern mit dem uns anvertrauten Kapital auch eine positive ökologische und sozio-kulturelle Entwicklung fördern. Es besteht eine Kombination von Kriterien (Negativ-, Positiv- sowie Ausschlusskriterien) und Engagement.
Bei der Zusammenstellung des Portfolios achtet die VBV – Vorsorgekasse unter Beratung und Aufsicht des 2002 eingerichteten Ethikbeirates neben der Performance auf folgende „Nachhaltigkeitskriterien“:

Unsere Ausschlusskriterien sind:

Atomenergie - insbesondere die Produktion der Bestandteile des nuklearen Kerns sowie der Verwertung der erzeugten Energie (Einspeisung ins Netz)
Grüne Gentechnologie – Produktion von gentechnisch manipuliertem Saatgut
Kinderarbeit - in Form bewussten Nutzens von Kinderarbeit zur Profitmaximierung
Nachgewiesene (schwere) Manipulation der Geschäfte – Beispiel Bilanzfälschung
Pornographie – Hersteller sowie Spezialhandel außer konventioneller Einzelhandel
Rüstung/ Waffen - Produzenten von militärischen Waffen, im speziellen ABC (atomare, biologische und chemische Kampfstoffe)
Tabak – Hersteller
(vermeidbare) Tierversuche
Todesstrafe – Länder die gemäß Amnesty International die Todesstrafe nicht gänzlich abgeschafft haben, dies gilt für die Emissionen des jeweiligen Staates
Verstoß gegen ILO-Protokoll – im Wesentlichen sind damit die acht Kernarbeitsnormen der ILO gemeint


Unsere Negativkriterien sind:

Abtreibung – Ausschluss von gewerbsmäßigen Abtreibungskliniken
Ausbeutung von Umwelt, Mitarbeitern und Gesellschaft – inkludiert auch sozial-ökologisch kontroversielle Großprojekte
Belastung der Umwelt – inkludiert CO2-Emissionen und „carbon leakage“
Autoritäre Regime – Länder die von „Freedom House“ als nicht frei eingestuft werden
Diskriminierung von Frauen und Minderheiten
Einschränkung der Medien und Meinungsvielfalt
Gentechnologie – wobei Eingriffe in die Keimbahnen oder Experimente an Embryonen als Ausschlusskriterium gelten
Ölindustrie
Artenschutz – Bedachtnahme hinsichtlich Zucht und Spezialhandel vor allem bezüglich gefährdeter Tierarten


Unsere Positivkriterien sind:

Dabei handelt es sich um durchaus gewünschte ökologische und soziale Leistungen in den investierten Unternehmen:
Arbeitsplatzbedingungen – betreffend Kündigungsschutz und soziale Standards
Bildungsförderung
Corporate Governance – Orientierung des Unternehmens an den Interessen der Stakeholder und offene Berichterstattung
Energie- und Wasserverbrauch – betrifft deren Senkung und Einsparung
Erneuerbare Energien – Betonung von erneuerbaren Energien im Gegensatz zur Ölindustrie
Geringe Werte bei Umweltverschmutzung – positive Bewertung der Ökobilanz von Unternehmen
Medizin/ Gesundheitsvorsorge – überdurchschnittliche medizinische und Gesundheitsvorsorge für die Mitarbeiter
Ressourcenschonung – herausragende Werte bezüglich der Ökoeffizienz
Umwelttechnologische Führerschaft – neue Technologien für Paradigmenwechsel
Wasseraufbereitung – neue Technologien für das Megathema Wassermangel
Umweltmanagementsysteme – Zertifikate nach EMAS oder ISO

 

FS2 Verfahren zur Erkennung und Bewertung ökologischer und sozialer Risiken im Kerngeschäft

Es besteht eine Zusammenarbeit mit externen Nachhaltigkeits-Ratingagenturen (z.B. oekom research), die auf die Risiken spezialisiert sind sowie mit den Partnern (VINIS), der über Engagement-Aktivitäten (in Österreich) sowie mit F & C als internationaler Partner im Bereich Engagement, in Dialog mit den investierten Unternehmen steht.

Neben den externen Kontrollinstanzen prüft hausintern auch der im Jahr 2002 gegründete Ethik-Beirat der VBV – Vorsorgekasse die nachhaltige Ausrichtung der Veranlagung.


FS5 Dialog mit Kunden/Investoren/Geschäftspartnern bezüglich ökologischer und sozialer Risiken und Chancen

Engagements erfolgt anhand der nachhaltigen Kriteriologie der VBV (Ausschluss-, Negativ- und Positivkriterien), die vom VBV-Ethikbeirat aufgestellt wird. Die Wahrnehmung der Interessen erfolgt auf direkte Art mittels Stimmrecht und auf indirekte Art durch Beeinflussung des Unternehmensverhaltens, insbesondere durch Dialog mit den Unternehmen.
Was den Engagement Prozess betrifft, existieren unterschiedliche Strategien für Österreich und die internationalen Teile des Portfolios. Engagement mit österreichischen Unternehmen wird ‚in-house’ abgewickelt. Für Unternehmen außerhalb Österreichs existiert eine Kooperation für Engagement mit einem internationalen Partner.

Die VBV veranstaltet einmal jährlich ein Veranlagungssymposium. Hier haben unsere Kunden die Möglichkeit, sich über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Vorsorgekasse und ihrer Veranlagungsgemeinschaft zu informieren und finden eine Plattform für Ihre Meinung und Vorschläge vor. Die Mitarbeiter stehen direkt (ohne ausgelagertes Callcenter) für Kunden- und Geschäftspartneranfragen zur Verfügung.

Die Homepage der VBV dient als Informationsplattform und wird laufend aktualisiert, z.B. quartalsweises Veranlagungsreporting. Es gilt das Prinzip der "gläsernen Kasse".
Weiters informiert die VBV in einem quartalsweisen Reporting per E-Mail Ihre Kunden (auf Wunsch des Kunden) detailliert über die Entwicklungen aus dem Bereich der Veranlagung, als auch über sonstige aktuelle Informationen über die Abfertigung NEU/Selbständigenvorsorge und über die betriebliche Vorsorgekasse.

 

FS6 Anteil des Portfolios für Geschäftsbereiche nach Region, Größe und Sektor

Der Fokus liegt auf große Unternehmen sowie im Bereich von erneuerbarer Energie und Energieeffizienz bei klein- und mittelkapitalisierten Unternehmen.

 

FS9 Reichweite und Häufigkeit von Audits zur Beurteilung der Implementierung ökologischer und sozialer Richtlinien

Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) überprüft jährlich die Grundsätze unserer nachhaltigen Veranlagung, die Einhaltung der dabei angelegten Kriterien sowie die Systematik von Research und Kontrolle. Diese externe Kontrolle beinhaltet die Punkte Grundsätze und Methodik, Portfolio, Umwelt. Die jährliche Auszeichnung durch die ÖGUT gibt den Kunden die Sicherheit, dass ökologische und soziale Kriterien eingehalten werden. Für 2009 erhielt die VBV als erste und einzige Vorsorgekasse den Premiumstandard bei der ÖGUT.

 

FS10 Firmen, die im Portfolio des Unternehmens enthalten sind und mit denen ein Dialog zu ökologischen oder sozialen Fragen stattfand

z.B. Erste Bank, Andritz, Mayr Melnhof, Nokia Corp.

 

FS11 Anteil der Einlagen, die positiven oder negativen ökologischen oder sozialen Auswahltests unterworfen sind

Bei den Investments werden die Kriterien auf 100% der Veranlagungsgemeinschaft angewandt. Bis auf einen maximalen Anteil von 5 % können Investments enthalten sein, deren Einordnung gemäß den Kriterien nicht möglich ist. Diese Investments sind jedoch auch mit dem Ethik-Beirat abzustimmen, um mögliche grobe Verstöße gegen die definierten Anlagerichtlinien ausschließen zu können.

 

FS12 Abstimmungsrichtlinien zu ökologischen und sozialen Fragen bei Aktienbesitz

Investierte Aktien müssen sich im definierten nachhaltigen Anlageuniversum befinden, das im wesentlichen ökologische, soziale und Corporate Governance-Kriterien berücksichtigt und bewertet.
Das interne Veranlagungsteam erhält auf monatlicher Basis Inputs von verschiedenen Nachhaltigkeits-Ratingagenturen, fasst diese sektorenspezifisch zusammen und definiert so das investierbare Anlageuniversum. Ein Investment Board, das sich aus den Nachhaltigkeitsspezialisten der Rating-Agenturen und dem Veranlagungsteam zusammensetzt, überprüft dieses Anlageuniversum. Im Wesentlichen setzt sich das nachhaltige Anlageuniversum aus Kriteriologie (Positiv-, Negativ- sowie Ausschlusskriterien) und Engagement zusammen. 

 

FS14 Initiativen zur Verbesserung des Zugangs zu Finanzdienstleistungen für benachteiligte Menschen

Die staatlich geförderte betriebliche Vorsorge richtet sich an alle in Österreich berufstätigen Menschen. Die Voraussetzungen für den Übertritt vom System Abfertigung ALT in die Abfertigung NEU werden sowie dessen Vorteile sind in der VorsorgeINFO sowie auf der Homepage ausführlich beschrieben. Die Homepage wurde für Menschen mit Leseschwäche verbessert. Unterlagen und Informationen werden in 12 Sprachen angeboten. Auch Menschen mit niedrigem Einkommen oder Menschen in Krankenstand, Karenz, Bildungskarenz oder Sterbebegleitung erhalten Beiträge in die Vorsorgekasse.

 

FS15 Richtlinien für faire Gestaltung und Verkauf von Finanzdienstleistungen

Der Vertrieb der standardisierten Finanzdienstleistung (Abfertigung NEU/Selbständigenvorsorge) erfolgt über Banken und Versicherungen sowie direkt durch die VBV unter Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorgaben.

 

FS16 Initiativen zur Förderung finanzieller Allgemeinbildung

Insbesondere die VorsorgeINFO mit einer Auflage von 1,1 Mio. Stück und kostenfreien Versand an alle Kontoinhaber mit laufenden Beiträgen bietet wichtige Informationen zur finanziellen Allgemeinbildung und wissenswertes zu nachhaltiger Veranlagung.


<<top