Im gesamten Nachhaltigkeitsprozess nimmt die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in vielen Prozessen gestaltend mitwirken, einen hohen Stellenwert ein. Mit ihnen gemeinsam wurde auch im Rahmen mehrerer Workshops das Leitbild des Unternehmens entwickelt.
>>Ökonomische Leistungsindikatoren
>>Ökologische Leistungsindikatoren
>>Soziale Leistungsindikatoren: Arbeitspraktiken und menschenwürdige Beschäftigung
>>Soziale Leistungsindikatoren: Menschenrechten
>>Soziale Leistungsindikatoren: Gesellschaft
>>Soziale Leistungsindikatoren: Produktverantwortung
>>Finanzsektor-spezifische Indikatoren
>>Geschäfts- & Nachhaltigkeitsbericht 2009 (pdf)
Bereits seit Unternehmensgründung ist Nachhaltigkeit der zentrale Teil unserer Unternehmensstrategie. Dieses klare Bekenntnis sowie das Streben nach höchster Transparenz haben uns dazu veranlasst, auch heuer einen integrierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht zu veröffentlichen. Er dient dazu, unseren Stakeholdern einen umfassenden Überblick über vergangene, aktuelle und zukünftige Entwicklungen und Leistungen der VBV – Vorsorgekasse zu geben. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden dabei neben den ökonomischen Aspekten auch das soziale und ökologische Engagement des Unternehmens dargestellt. Der Bericht über das Geschäftsjahr 2009 wurde gemäß dem Leitfaden für Nachhaltigkeitsberichterstattung der Global Reporting Initiative erstellt (GRI G3 - Anwendungsebene A+). Aus Mitarbeiterbefragungen sowie Fragebögen bzw. Interviews mit Stakeholdern (Betriebsrätebefragung, Stakeholderbefragung) wurden die wesentlichen Berichtsinhalte abgeleitet.
Zusätzlich zum gedruckten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, finden Sie nachstehend Informationen zu allen als wesentlich eingestuften Leistungsindikatoren des GRI Leitfadens.
Bereits im Gründungsjahr 2002 wurde eine Marktpräsenz im Ausmaß von 25 % angestrebt. Das Ziel wurde übertroffen. Die Beiträge der Arbeitgeber in die Abfertigung NEU (1,53% des Bruttobezuges) und die gesetzlich geregelten Kosten ließen eine hohe Qualität und eine erfolgreiche wirtschaftliche Positionierung durch die Vertriebsstruktur mit namhaften Brandingpartnern plausibel erscheinen. Die Vertriebsorganisation mit Banken, Versicherungen und Sparkassen hat sich bewährt, österreichweit steht unseren Kunden professionelle Beratung vor Ort zur Verfügung.
Als mittelbare wirtschaftliche Auswirkungen sind insbesondere die ökonomischen Vorteile für die Anwartschaftsberechtigten (unverfallbarer Anspruch, Kapitalgarantie, lebenslange steuerfreie Zusatzpension) zu nennen.
Die Gesellschaft kann mittlerweile auf das siebente erfolgreiche Geschäftsjahr zurückblicken. Mit mehr als 211.000 Beitrittsverträgen und rund 1,7 Mio. Anwartschaftsberechtigten konnte der Spitzenplatz innerhalb der betrieblichen Vorsorgebranche weiter gefestigt werden. Das jährliche Prämienvolumen hat eine Größenordnung von mittlerweile 275 Mio. erreicht und liegt damit über den Prämieneinnahmen einiger traditioneller Versicherungsunternehmen des Landes. Mit einem Veranlagungsvolumen von 973,1 Mio. steht demnächst ein weiterer Meilenstein, das Überschreiten der 1 Mrd. Marke, in der Geschichte unserer Gesellschaft an.
Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Berichtsstichtag in Mio. € 989,7.
Innerhalb der Veranlagungsgemeinschaft stellt sich die Struktur zum Berichtsstichtag folgendermaßen dar:
|
2009 |
2008 |
2007 |
Verträge |
211.486 |
180.544 |
110.401 |
Anwartschaftsberechtigte |
1.669.416 |
1.483.690 |
1.167.154 |
> davon mit laufenden Beiträgen |
789.375 |
751.737 |
573.825 |
> davon beitragsfrei |
880.041 |
731.953 |
593.329 |
Beiträge (in Mio. €) |
288,4 |
237,6 |
181,5 |
> davon laufend (in Mio. €) |
275,3 |
231,1 |
174,9 |
> davon aus Übertragungen (in Mio. €) |
13,1 |
6,5 |
6,6 |
Auszahlungen (in Mio. €) |
72,7 |
40,1 |
19,3 |
> davon aus der Kapitalgarantierücklage (in Mio. €) |
0,2 |
0,1 |
0 |
Abfertigungsanwartschaften (in Mio. €) |
970,6 |
733,7 |
542,4 |
> davon Forderungen gem. § 47 BMVG (in Mio. €) |
0,5 |
0,9 |
0,6 |
Veranlagtes Vermögen (in Mio. €) |
973,1 |
735,1 |
543,4 |
Veranlagungsergebnis (OeKB-Methode) |
3,35% |
-0,11% |
3,09% |
3 - J. Performance absolut (OeKB-Methode) |
2,10% |
2,10% |
4,06% |
5 - J. Performance p.a. (OeKB-Methode) |
3,07% |
3,59% |
4,48% |
Der Marktanteil der Gesellschaft entwickelte sich in allen Kernbereichen außerordentlich positiv.
Geldflussrechnung
|
Einheit |
2009 |
2008 |
2007 |
Finanzmittelbestand am Beginn der Periode: |
T€ |
2.597,00 |
4.189,18 |
1.242,11 |
Nettogeldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit: |
T€ |
7.424,62 |
251,89 |
3.624,65 |
Nettogeldfluss aus Investitionstätigkeit: |
T€ |
-156,57 |
-677,58 |
|
Nettogeldfluss aus Finanzierungstätigkeit: |
T€ |
0 |
||
Finanzmittelbestand am Ende der Periode: |
T€ |
3.455,56 |
2.597,00 |
4.189,18 |
Eigenkapitalausstattung
|
Einheit |
2009 |
2008 |
2007 |
1. Grundkapital |
Mio € |
3,375 |
3,375 |
3,375 |
2. Kapitalrücklagen |
Mio € |
0,5 |
0,5 |
0,5 |
3. Gewinnrücklagen |
Mio € |
3,125 |
2,125 |
1,125 |
4. Rücklage zur Erfüllung der Kapitalgarantie |
Mio € |
3,0 |
1,8 |
0,598 |
5. Bilanzergebnis |
Mio € |
1,766 |
1,018 |
1,777 |
Summe Eigenkapital |
Mio € |
11,766 |
8,818 |
7,375 |
Geschäftsergebnis
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2009 zeigt eine weiterhin erfreuliche Entwicklung der Gesellschaft aus ökonomischer Sicht. Durch den hohen Automatisierungsgrad und einem effektiven Kostenmanagement konnte das Ergebnis konsequent gesteigert werden.
Die solide wirtschaftliche Basis, welche im Geschäftsjahr weiter gestärkt werden konnte, und die schlanke, hoch automatisierte Struktur sind für unsere Kunden ein Garant für optimale Betreuung, Sicherheit und größtmögliche Stabilität.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) beträgt im Berichtsjahr € 5,687 Mio. Unter Berücksichtigung des außerordentlichen Ergebnisses, der Ertragssteuern und der Rücklagenbewegungen verbleibt ein positives Jahresergebnis in Höhe von € 1,761 Mio. Die Rücklagenbewegungen umfassen die gesetzlich vorgesehene Dotation der Rücklage zur Erfüllung der Kapitalgarantie in Höhe von T€ 336 und eine Auflösung derselben in Höhe von T€ 216. Um die Kapitalbasis der Gesellschaft und die Vorsorge für die Erfüllung der Kapitalgarantie nachhaltig zu stärken, hat der Vorstand beschlossen, zusätzlich auf freiwilliger Basis T€ 1.080 der Kapitalgarantierücklage zuzuführen sowie die Gewinnrücklage mit weiteren T€ 1.000 zu dotieren. Beide Maßnahmen dienen der Erhöhung der Sicherheit für die Kunden der Gesellschaft.
Vorschlag für die Gewinnverwendung
Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, dass der Bilanzgewinn in der Höhe von
€ 1.766.224,48 welcher sich aus dem Jahresgewinn in der Höhe von € 1.760.852,46 und dem Gewinnvortrag in der Höhe von € 5.372,02 zusammensetzt, für die Ausschüttung einer Dividende in der Höhe von € 0,50 pro Aktie verwendet und der verbleibende Restbetrag auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.
Die mit dem Klimawandel verbundenen Chancen und Risiken werden bei der Veranlagung im Rahmen der Asset Allocation berücksichtigt. Durch die nachhaltig ausgerichteten Veranlagungsgrundsätze wird die strategische und taktische Asset Allocation auch auf dieses immer wichtiger werdende Thema fokussiert.
Der Ethikbeirat berücksichtigt in seinen Empfehlungen auch etwaige Auswirkungen einer Veranlagung auf den Klimawandel. So wurden weitere Fonds ins Portfolio der Veranlagungsgemeinschaft aufgenommen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, darunter:
Ein Viertel der gehaltenen Aktienwerte umfasst Titel aus den Bereichen erneuerbare Energien und Technologien zur Reduktion von Treibhausgasen. Diese Aktien stellen rund 3% des Gesamtportfolios dar.
Ein Viertel der gehaltenen Aktienwerte umfasst Titel aus den Bereichen erneuerbare Energien und Technologien zur Reduktion voEin Gleitzeitmodell mit Flexibilität für Voll- und Teilzeitkräfte besteht seit Unternehmensgründung. Teamseminare, Betriebsausflug und Mitarbeiterveranstaltungen fördern das Miteinander. Seit Unternehmensgründung wird in ein Pensionskassenmodell einbezahlt. Auf Beschluss – und ohne präjudizielle Wirkung – können Bilanzgelder und Boni an die Mitarbeitenden und den Vorstand bei guten Geschäftsergebnissen und in Anerkennung der Leistungen ausbezahlt werden. Die Mitarbeitenden der VBV – Vorsorgekasse können 1 x im Jahr an einer eigens im Haus stattfindenden Gesundenuntersuchung teilnehmen. Weiters wird die Teilnahme an diversen Impfaktionen ermöglicht, wobei die VBV die Kosten trägt. Saisonales frisches Obst wird allen Mitarbeitenden laufend kostenlos angeboten. Die VBV hat mit Hilfe der Mitarbeitenden alle Büros im Sinne einer Verbesserung der Luftfeuchtigkeit mit Zimmerpflanzen ausgestattet.
Derzeit kann die VBV eine Art von Förderung in Anspruch nehmen: die Lehrlingsförderung für den in Ausbildung befindlichen Lehrling.
Bei der Veranlagung wird der Schwerpunkt Österreich berücksichtigt, was auch der nachhaltigen Ausrichtung entspricht. Die Grafik zeigt die regionale Orientierung nach Ländern (Daten per 31.12.2009):

Bei der Warenbeschaffung (Büromöbel, Papier, Büromaterialien, Mineralwasser und Obst) werden lokale Anbieter genutzt. Unser EDV-Dienstleister hat seinen Sitz am Standort Wien, ebenso wie die Kreativ-Agentur. Die Konfektionierung der jährlich rund 1.150.000 Poststücke übernimmt ein lokaler Anbieter, und die Österreichische Post AG ist Partner bei der Versendung.
Die Vorsorgekasse erfüllt den Auftrag des Gesetzgebers zur Verwaltung und Veranlagung von obligatorischen Beiträgen, die entweder nach gewissen Bedingungen vorzeitig ausbezahlt werden können oder als wichtiger Beitrag zur zweiten Säule der Pensionsvorsorge dienen.
Neben den hauptsächlichen Aufgaben werden auch Kunst und Kultur gefördert. Im Jahr 2009 fanden zwei Veranstaltungen „gesprochene Töne im Bild“, so das Motto, für unsere Stakeholder statt.
Mit dem sozialen Hilfsprojekt namens „OpenCare““ wird für gemeinnützige Sozialprojekte eine Brücke zwischen Wirtschaft und Sozialem geschlagen. Zielsetzung ist, mehrere kleine Sponsoren- und Spendenbudgets der Stakeholder zusammen zu führen, um kleine, engagierte Sozialprojekte zu unterstützen. Die ausgewählten Projekte sollen mit „OpenCare“ die notwendige Förderung und Öffentlichkeit erhalten, um mit Hilfe zur Selbsthilfe ihre Tätigkeit fortführen zu können.
Das Ziel von „OpenCare“ ist somit:
Im Berichtszeitraum wurde – wie bereits in den voran gegangenen Jahren – das Projekt „YoungMum“ des Krankenhauses Göttlicher Heiland mit einem Sponsorbeitrag unterstützt Dabei geht es im Wesentlichen um die Unterstützung junger, sozial schlecht gestellter Mädchen in der Schwangerschaft, die in der Regel zwischen 14 und 18 Jahren alt sind. Sie leben oft unter oder knapp über der Armutsgrenze, sind alleinerziehend, einige von ihnen sind nicht einmal sozialversichert. Durch Sponsorbeiträge werden die notwendigen ärztlichen Untersuchungen, die Geburtsvorbereitung und –begleitung sowie eine nachgelagerte psychologische Betreuung finanziell unterstützt.
Weiters konnten das Haus Jona und das Flüchtlingshaus St. Gabriel, beides Einrichtungen der Caritas, unterstützt werden.
Seit Einrichtung des VBV - Spendenkontos OpenCare im Jahr 2006 wurden insgesamt bereits knapp € 23.900,- karitativen Zwecken zugeführt.
Durch das offene Bekenntnis zu Nachhaltigem Wirtschaften wird auch indirekt auf die Gesellschaft Einfluss genommen. Bei einer Bilanzsumme von € 989,7 Mio. bringen Veranlagungsentscheidungen durch ethisch nachhaltige Auswahl auch erhebliche indirekte wirtschaftliche Auswirkungen mit sich. Dabei handelt es sich um durchaus gewünschte ökologische und soziale Leistungen in den investierten Unternehmen. Zu ihnen zählen etwa eine funktionierende Corporate Governance, Ökoeffizienz, umwelttechnische Führerschaft, herausragender Umgang mit Mitarbeitenden oder offene, transparente Berichterstattung. Verschiedene Auszeichnungen und das Österreichische Umweltzeichen auf Fonds in der Veranlagungsgemeinschaft geben davon Zeugnis.
Die Geschäftstätigkeit der VBV – Vorsorgekasse hat sowohl direkt als auch indirekt Auswirkungen auf die Umwelt.
Direkte Auswirkungen: In unseren eigenen Büros legen wir großen Wert auf Energieeffizienz und schonenden Umgang mit Ressourcen. So haben wir 2009 ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 aufgesetzt, das von Quality Austria zertifiziert wurde. Der strukturierte Aufbau des Umweltmanagements hilft uns, auch am Arbeitsplatz gemeinsam mit den Mitarbeitenden ökologische Schwerpunkte zu setzen. So wurde die Wahrnehmung von Effektivität und Effizienz bei umweltrelevanten Themen verschärft und die Indikatoren zur ökologischen Leistung wurden 2009 weiterentwickelt.
Indirekte Auswirkungen: Indirekten Einfluss auf die Umwelt nehmen wir durch die nachhaltige Veranlagung der einbezahlten Beträge. Im Rahmen der regelmäßigen Evaluierung unserer Veranlagungspolitik durch den Ethik-Beirat und der jährlichen Nachhaltigkeitsprüfung durch die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik werden auch die Umweltauswirkungen überprüft.
Darüber hinaus legen wir auch im Bürobetrieb großen Wert auf Energieeffizienz und schonenden Umgang mit den Ressourcen. Die rund um die Mitarbeitenden aufgebaute Infrastruktur entspricht einem ökologisch orientierten Bank-Büro.
Ein papierloses Büro stellt zum jetzigen Zeitpunkt keine wirkliche Alternative dar, da über einen längeren Zeitraum gesehen Papier immer noch ein günstiger und unkomplizierter Informations- bzw. Datenträger ist. Die VBV - Vorsorgekasse forciert seit Jahren den Einsatz von Ökopapier.
|
2009 |
2008 |
2007 |
Kopierpapier in Stück |
176.500 |
175.000 |
150.000 |
pro Mitarbeiter |
5.516 |
7.292 |
6.250 |
pro 1000 Anwartschaftsberechtigte |
106 |
118 |
129 |
davon Recyclingpapier |
100% |
100% |
100% |
davon chlorfreies Papier |
100% |
100% |
100% |
Der Anteil von Recyclingmaterial bei Papier (Briefpapier, Kuverts, Kopierpapier) beträgt 100%. Der vorjährige Geschäftsbericht wurde 2009 auf 9Lives Silk entsprechend den Anforderungen des Forest Stewardship Council (FSC) gedruckt. Für den heurigen Bericht gilt der gleiche Standard. Nicht mehr aktuelles Briefpapier wird hausintern zu Notizpapier umfunktioniert.
Der Versand von Kontoinformationen und Briefen an die Kunden (2009 ca. 1.150.000 Stück) erfolgt ebenso auf Recyclingpapier.
Wir verwenden im Bürobetrieb ausschließlich Recyclingpapier. der Geschäftsbericht wurde auf 9Lives Silk, entsprechend den Anforderungen des Forest Stewardship Council (FSC), gedruckt. Nicht mehr aktuelles Briefpapier wird hausintern zu Notizpapier umfunktioniert.
Die VBV – Vorsorgekasse hat zum Stichtag 31.12.2009 eine Bürofläche von 819,42 m2 angemietet. Das sind weniger als 5% der Gesamtnutzfläche des achtstöckigen Gebäudes. Genaue Angaben zum Energieverbrauch der VBV können nicht gemacht werden, da die Abrechnung nach dem Energieverbrauch des gesamten Bürogebäudes erfolgt und eine spezifische Abrechnung für die eingemietete VBV aus technischen Gründen nicht möglich ist.
Die VBV nutzt Fernwärme
Für die umweltfreundliche Erzeugung von Heizenergie bietet sich im städtischen Bereich vor allem die vorhandene Abwärme an. Besonders bewährt hat sich das System der Fernwärme Wien – eine intelligente Kombination von Kraft-Wärme-Kopplungen (gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme), thermischer Abfallbehandlung und erneuerbaren Energieträgern. Mit diesen drei Energiequellen ist die Fernwärme eine komfortable, preiswerte und sichere Alternative zu herkömmlichen Einzelöfen. |
Umweltfreundlich |
Der Energiebedarf, Strom wird von der Energie Allianz Austria bezogen, die Heizform ist Fernwärme, für das gesamte Gebäude wird durch folgende Energieträger gedeckt:
Mehr als die Hälfte des Strombedarfes (52,17 %) wird aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen. Der Großteil davon entfällt auf die Wasserkraft. Weiters sind hier die Energiegewinnung aus fester oder flüssiger Biomasse, Biogas, Deponie- und Klärgas zu nennen. Es werden fast 4 % des Gesamtbedarfes durch die Nutzung der Wind- und Sonnenenergie gewonnen.
Die Energiegewinnung aus fossilen Energieträgern erfolgt zu 100 % aus Erdgas. Atomenergie ist ausgeschlossen, somit entsteht kein radioaktiver Abfall.
Bei Kundenveranstaltungen wird auf die Erreichbarkeit des Veranstaltungsorts mit öffentlichen Verkehrsmitteln immer Bedacht genommen. Der Transport von Gütern beschränkt sich im Wesentlichen auf den Versand von Kontoinformationen, die nach erfolgtem elektronischen Datentransfer, in einer Druckerei gedruckt werden und fertig kuvertiert, sortiert nach Postleitzahlen direkt von der Österreichischen Post AG übernommen werden. Durch diese Logistik konnte der Transportaufwand auf das Minimum reduziert werden. Weiters haben alle Anwartschaftsberechtigten die Möglichkeit, ihre Kontoinformation über einen gesicherten elektronischen Datentransfer (Internetkonto) abzurufen. Somit wird eine weitere Reduktion des Papiereinsatzes angestrebt.
|
2009 |
2008 |
2007 |
Internetkontonutzer |
75.124 |
56.008 |
37.104 |
Um den Spritverbrauch bei dienstlichen PKW-Fahrten zu Kunden und Veranstaltungen zu reduzieren, wurde 2009 ein „Modern Driving“-Spritspar-Seminar angeboten. Die Teilnehmer der VBV – Vorsorgekasse erreichten dabei im Durchschnitt eine 17 %ige Verbesserung. Sowohl Spritverbrauch als auch die Fahrzeiten konnten reduziert werden.
Der anfallende Hausmüll, ca. 20.000 Liter p.a., wird getrennt, von der Stadt Wien abgeholt und behandelt (Verbrennung, Recycling, Kompostierung, usw. nach Standardverfahren des Abfallentsorgers). Das Getränkelager besteht aus wieder verwendbaren Pfandflaschen.
An Altpapier fallen ca. 32.000 Liter p.a. an, die ebenfalls dem Recycling zugeführt werden. Die Entsorgung wird nicht in Gewichtseinheiten erfasst.
Gefährlicher Abfall fällt nicht an, da z.B. leere Druckerpatronen vom Lieferanten abgeholt, befüllt und wieder verwendet werden.
Die VBV bietet den Anwartschaftsberechtigten die Möglichkeit, ihre Kontoinformation über einen gesicherten elektronischen Datentransfer abzurufen. Somit wird eine weitere Reduktion des relativen Papiereinsatzes (Papiereinsatz je Anwartschaftsberechtigte) angestrebt.
|
2009 |
2008 |
2007 |
Internetkontonutzer |
75.124 |
56.008 |
37.104 |
Kopierpapier pro 1000 Anwartschaftsberechtigte |
106 |
118 |
129 |
Alle Kontoinformationen, ebenso wie die Kuverts, sind aus Recyclingpapier.
Der überwiegende Teil der Mitarbeitenden (Stand 2009: rund 95 %) nützt für die Fahrt zum/vom Arbeitsplatz öffentliche Verkehrsmittel bzw. das Fahrrad. Dienstreisen werden ebenfalls, wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigt. Im Jahr 2009 wurden 3.403 Flugkilometer zurückgelegt.
Der Transport von Gütern beschränkt sich im Wesentlichen auf den Versand von Kontoinformationen, die nach erfolgtem elektronischen Datentransfer in einer Druckerei gedruckt werden und fertig kuvertiert, sortiert nach Postleitzahlen direkt von der Österreichischen Post AG übernommen werden. Durch diese Logistik konnte der Transportaufwand auf das Minimum reduziert werden.
Bei Kundenveranstaltungen wird auf die Erreichbarkeit des Veranstaltungsorts mit öffentlichen Verkehrsmitteln immer Bedacht genommen.
In unserer Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden orientieren wir uns an folgenden Grundsätzen: gleiche Entlohnung für gleichwertige Arbeit, keine geschlechtsspezifischen Unterschiede, sicherer Arbeitgeber, angenehmes Betriebsklima.
Das Thema Menschenrechte ist für unsere unmittelbare Geschäftstätigkeit zwar nicht relevant, in der Veranlagung ist die Einhaltung der Menschenrechte allerdings ein Musskriterium.
Der gesellschaftliche Nutzen unserer Unternehmenstätigkeit liegt im Wesen unseres Kerngeschäfts: der gewinnbringenden, risikoarmen und nachhaltigen Veranlagung der uns anvertrauten Beiträge.
In der Produktverantwortung setzen wir auf möglichst risikoarme Veranlagung und höchste Transparenz durch umfassende Information unserer Stakeholder.
Der Vorstand, bestehend aus 2 Herren und wird durch ein dreiköpfiges Führungsteam (1 Dame und 2 Herren) unterstützt. Die VBV – Vorsorgekasse beschäftigte per 31.12.2009 insgesamt 32 Mitarbeitende (zuzüglich Vorstand), davon 11 Männer und 21 Frauen. Die Mitarbeiteranzahl liegt leicht über dem Vorjahresstand (damals 28, inklusive Karenz). Im Geschäftsjahr 2009 wurde ein Lehrling ausgebildet. Die Mitarbeitenden stehen alle in einem festen Angestelltenverhältnis mit der VBV – Vorsorgekasse. Von den insgesamt 32 Mitarbeitenden sind 24 Vollzeit und 8 Teilzeit beschäftigt.
Daten zur Belegschaft
|
2009 |
2008 |
2007 |
gesamt |
32 |
27 |
24 |
davon Vollzeit beschäftigt |
24 |
21 |
21 |
davon Teilzeit beschäftigt |
8 |
5 |
3 |
in Karenz |
0 |
1 |
1 |
Das Durchschnittsalter liegt bei knapp unter 30 Jahren (19 Mitarbeitende bis 30 Jahre, 12 Mitarbeitende zwischen 30 und 50 Jahre, 1 Mitarbeiter über 50 Jahre) und die Fluktuation (1 Abgang weiblich, jünger als 30; 1 Abgang männlich, jünger als 30) liegt bei 6,3 %. Die Abweichung gegen den Vorjahreswert (22,2 %) ist durch das niedrige Durchschnittsalter und der damit verbundenen Flexibilität zu erklären.
Zwischen Voll- und Teilzeit gibt es keine Leistungsdifferenzierung seitens der Gesellschaft: für alle Mitarbeitenden bestehen einheitliche Regelungen für Pensionsvorsorge, Gleitzeit, Gesundheitsvorsorge und Elternteilzeit.
Da für Vorsorgekassen noch keine kollektivvertragliche Vereinbarung besteht, orientieren wir uns an jener der Banken und Bankiers. Diese Orientierung trifft einheitlich auf alle Mitarbeitenden (100%) zu.
Es gibt keine schriftlich festgehaltenen Mitteilungsfristen, jedoch informiert der Vorstand unmittelbar nach Beschluss in einer Informationsrunde die Mitarbeitenden. Nach jeder Sitzung des Aufsichtsrates findet (zumindest viermal jährlich) eine entsprechende Informationsrunde binnen weniger Tage, meist bereits am Folgetag, statt.
Weiters gibt es regelmäßige Meetings innerhalb derer der Kommunikationsaustausch stattfindet. Wöchentliche Jour Fixe in der Verwaltung und im Vertrieb bilden die Grundlage für zielgerichtete und aktuelle Kommunikation. Interne Schulungen, wie sie im Rahmen der VBV - Akademie betrieben werden, sorgen dafür, dass alle Mitarbeitenden einen annähernd gleichen Überblick über die Arbeitsabläufe in der VBV erlangen.
Es waren im Berichtszeitraum keine Verletzungen, Berufskrankheiten oder Todesfälle zu vermerken. Mit der Zielsetzung Berufskrankheiten zu verhindern, sind alle PC-Arbeitsplätze mit „Augen schonenden“ Flachbildschirmen ausgestattet. Die Ausfalltage liegen, so wie im Vorjahr, auch 2009 beträchtlich unter dem österreichischen Durchschnitt.
Durchschnittliche Krankenstandstage in den Jahren 2007 bis 2009:
Österreich |
VBV - Vorsorgekasse |
|
2007 |
12 |
9,3 |
2008 |
12,5 |
5,6 |
2009 |
12,6 |
5,1 |
Das Gesamtziel des Gesundheitsmanagements der VBV besteht darin, die arbeitsmedizinische Vorsorge durch Etablierung von Gesundheitsstandards zu fördern.
Vorsorgeuntersuchung
Die Mitarbeitenden der VBV – Vorsorgekasse können 1 x im Jahr an einer eigens im Haus stattfindenden Gesundenuntersuchung teilnehmen. Weiters wird die Teilnahme an diversen Impfaktionen wie Zeckenschutzimpfung oder Hepatitis ermöglicht, wobei die VBV die Kosten trägt.
Zimmerpflanzen
Grünpflanzen sorgen für ein gesundes Raumklima. Die VBV hat mit Hilfe der Mitarbeitenden alle Büros im Sinne einer Verbesserung der Luftfeuchtigkeit mit Zimmerpflanzen ausgestattet.
Gesundes Essen am Arbeitsplatz
Saisonales frisches Obst wird allen Mitarbeitenden laufend kostenlos angeboten. Die Mittagsküche setzt Schwerpunkte wie z.B. „Essen nach Ayurveda“ oder cholesterinarme Kost.
Unterstützungsprogramme |
||||||||||
|
Unterricht/ |
Ernährungs-beratung |
Vorsorge/ |
Behandlung |
Berufsun-fähigkeits- / Pensions-vorsorge |
|||||
Zielgruppe des Programms |
Ja |
Nein |
Ja |
Nein |
Ja |
Nein |
Ja |
Nein |
Ja |
Nein |
Angestellte |
x |
|
x |
|
x |
|
x |
|
x |
|
Familien-angehörige |
|
x |
x |
|
|
x |
|
x |
x |
|
Wir wissen, ernsthafte Erkrankungen lassen sich nicht immer vermeiden. Doch möchten wir mit unserem Angebot an frischen Obst, Mineralwasser und einen Betriebsarzt den Mitarbeitenden hier einen Grundstock liefern ihre Körper gesund zu halten. Ergänzend dazu gibt es für jeden Mitarbeitenden die Möglichkeit div. Fitnesscenter zu einem ermäßigten Tarif zu benützen.
Die Weiterbildung durch Seminar- und Bildungsveranstaltungen wurde im Geschäftsjahr auf Grund der Neuaufnahmen forciert. 2009 wurden von den 32 Mitarbeitenden externe Schulungen im Ausmaß von 1008 Stunden besucht (durchschnittlich 31,5 Stunden pro Mitarbeitenden). 2008 waren die Mitarbeitenden 332 Stunden auf externen Schulungen. Das ergab bei 27 Mitarbeitenden einen Durchschnitt von 12,3 Stunden (2007:20,3 Stunden).
Eine eigene VBV – Akademie erfüllt die fachliche Weiterqualifikation. Ausbildungstage 2009: insgesamt 4 Tage / Mitarbeitende, davon zwei im Rahmen der VBV – Akademie so wie bereits im Jahr zuvor. Jeder Mitarbeiter der VBV hat die Möglichkeit, an einem individuellen Schulungsprogramm teilzunehmen. Angefangen von 1-tägigen Schulungen bis zu mehrtägigen Workshops. Die VBV hat seit ihrer Gründung ihre Mitarbeitenden aktiv gefördert und diverse Schulungsangebote initiiert. Die Weiterbildung ist nicht nur auf junge Mitarbeitende ausgerichtet.
Grundsätzlich werden 4 Arten von Schulungen durchgeführt:
Als Ergebnis auf häufig gestellte Anfragen (FAQ) wurde 2009 das Nachschlagewerk aktualisiert, das von jedem Arbeitsplatz aus schnell eingesehen werden kann.
Derzeit befinden sich keine Mitarbeitenden nahe dem gesetzlichen Pensionsalter.
Alle Mitarbeitenden erhalten einmal jährlich ein Mitarbeiterorientierungsgespräch (MOG) inklusive Beurteilung, Zielvereinbarung und Ausbildungsprogramm. Wenn Mitarbeitende noch kein ganzes Jahr im Unternehmen sind, erfolgt eine eingeschränkte formelle Beurteilung.
Alle Mitarbeitenden (ohne Vorstände und ohne Mitarbeitende in Elternkarenz)
Kriterium |
Ausprägung |
Anzahl |
Geschlecht |
Weiblich |
21 |
|
Männlich |
11 |
Altersstruktur |
Unter 30 |
19 |
|
Über 30 |
13 |
Migrationshintergrund |
Ja |
1 |
|
Nein |
31 |
Erziehungsberechtigt |
Ja |
8 |
|
Nein |
24 |
Arbeitszeit |
< 100 % |
8 |
|
100% |
24 |
Lehrlinge |
als Lehrling beschäftigt |
1 |
|
nicht als Lehrling beschäftigt |
31 |
Managementaufgaben oder Stabstellen (inkl. Gruppenleiter ohne Vorstände ohne Mitarbeitende in Elternkarenz)
Kriterium |
Ausprägung |
Anzahl |
Geschlecht |
Weiblich |
4 |
|
Männlich |
4 |
Altersstruktur |
Unter 30 |
2 |
|
Über 30 |
6 |
Migrationshintergrund |
Ja |
0 |
|
Nein |
8 |
Erziehungsberechtigt |
Ja |
3 |
|
Nein |
5 |
Arbeitszeit |
< 100 % |
2 |
|
100% |
6 |
Das Team (exklusive Vorstand) besteht insgesamt aus 21 Frauen und 11 Männern. (24 Vollzeit / 8 Teilzeit, 0 Person in Karenz / alle im festen Angestelltenverhältnis, 31 Mitarbeitende mit österreichischer Staatsbürgerschaft / keine Arbeiter).
Das Grundgehalt ist geschlechtsneutral: das Verhältnis des Grundgehalts für Frauen zum Grundgehalt für Männer ist 1: 1. Bei der Festlegung des Grundgehaltes wird die Vorqualifikation (Schule, Studium, Berufserfahrung) der Mitarbeitenden berücksichtigt.
Die Ethikgrundsätze und die gemeinsam mit dem Ethik-Beirat festgelegten Nachhaltigkeitskriterien sind in einem Katalog verankert und gelten für das gesamte Wertpapierportfolio. Entsprechend den Ethikgrundsätzen ist die Beachtung der Menschenwürde und die Einhaltung der Menschenrechte bei der Veranlagung oberstes Prinzip. Ein diesbezügliches Screening und eine laufende Analyse der Anlagekategorien und –Instrumente finden durch den Ethikbeirat statt. In der Berichtsperiode gab es keine Menschenrechtsverletzungen.
Bei der Auswahl unserer Zulieferunternehmen berücksichtigen wir Nachhaltigkeitskriterien. Dazu zählt auch die Wahrung der Menschenrechte.
Ein Screening der Anbieter und die laufende Analyse der Anlagekategorien und –Instrumente finden durch den Ethikbeirat statt. In der Berichtsperiode gab es keine Verletzungen von Menschenrechten.
Es gab keine Verletzung von Menschenrechten oder Diskriminierungen.
In der Veranlagung stellen die 8 Kernarbeitsnormen der ILO-Richtlinien ein wichtiges Auswahlkriterium bei den Veranlagungsentscheidungen dar.
Nr.87 Vereinigungsfreiheit und der Schutz des Vereinigungsrechts (1948)
Nr.98 Vereinigungsrecht und das Recht zu Kollektivverhandlungen (1949)
Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (Kinder- und Jugendbeschäftigtengesetz) wird durch mehrere Kontrollinstanzen und –mechanismen wie z.B. Arbeitsinspektorat und Arbeiterkammer abgesichert und betrifft in erster Linie Lehrlinge und Praktikanten.
Bei allen Veranlagungsentscheidungen ist Kinderarbeit ein Ausschließungsgrund beim Investment.
Diese strengen Maßstäbe werden nebst den externen Kontrollinstanzen auch durch den im Jahr 2002 gegründeten Ethik-Beitrag der VBV – Vorsorgekasse Haus intern überprüft und kontrolliert.
Bei der Vermeidung von Zwangs- und Pflichtarbeit verhält es sich analog zur Vermeidung von Kinderarbeit. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften wird durch mehrere Kontrollinstanzen und –mechanismen wie z.B. Arbeitsinspektorat und Arbeiterkammer abgesichert.
Auch bei allen Veranlagungsentscheidungen werden diesbezüglich strenge Maßstäbe angelegt: Soziale Rechte am Arbeitsplatz, Gleichberechtigung aller Menschen im öffentlichen und privaten Bereich sind Maßstäbe für die Beurteilung von Staaten und Wirtschaftsräumen. Demokratiedefizite und Bonitätsdefizite korrelieren eng.
Bei allen Veranlagungsentscheidungen werden diesbezüglich strenge Maßstäbe angelegt: Zwangs- bzw. Pflichtarbeit ist ein Ausschließungsgrund beim Investment.
Diese strengen Maßstäbe werden nebst den externen Kontrollinstanzen auch durch den im Jahr 2002 gegründeten Ethik-Beitrag der VBV – Vorsorgekasse Haus intern überprüft und kontrolliert.
Die Abfertigung NEU ist laut dem früheren EU-Sozialkommissar Vladimir Spidla das europäische Paradebeispiel für die Flexibilisierung im Arbeitsbereich. Durch die monatlichen Einzahlungen wird auch die Flexibilität der Arbeitnehmer gefördert und es wird vermieden, dass Dienstnehmer beim Wechsel zu einem neuen Dienstgeber Rechte verlieren. Die Möglichkeit, zu Pensionsantritt aus dem Guthaben eine lebenslange steuerfreie Rente zu beziehen, unterstützt maßgeblich die Altersversorgung in Österreich.
Die Gesellschaft hat durch die implementierte Organisationsstruktur sowie die Funktionstrennung die Basis für die Begrenzung des Korruptionsrisikos geschaffen. Klare Verantwortung betreffend Kompetenzen, Zeichnungsberechtigungen und Vertretungsregeln wurden festgelegt. Wichtige Arbeitsabläufe wurden in korrespondierenden Richtlinien nachvollziehbar dokumentiert und an alle Beteiligten kommuniziert.
Darüber hinaus können Korruptionsrisiken durch die regelmäßige Kontrolle des Geldwäschebeauftragten weitestgehend ausgeschlossen werden. Unterstützend dazu wurde das „4-Augen-Prinzip“ in unserem Haus eingeführt. Alle Dokumente, Investments, Verfügungserklärungen, etc. werden durch mindestens zwei Personen überprüft.
Zur Vermeidung von Geldwäsche bzw. Korruptionsfällen wurde ein Beauftragter nominiert und ausgebildet, der in regelmäßigen Abständen die Kundengeldflüsse dahingehend überprüft und darüber Bericht erstattet.
Auch alle Mitarbeitenden der VBV – Vorsorgekasse werden zum Thema Geldwäsche und Korruption geschult.
Im Berichtszeitraum gab es keinerlei Korruptionsvorfälle.
Verbunden mit der laufenden Evaluierung der bestehenden gesetzlichen Grundlagen (BMSVG), der Ergänzung der gesetzlichen Grundlagen sowie der Ideenfindung für Produktinnovationen ist ein Lobbying im politischen Bereich (Gesetzgeber und Sozialpartner) und damit eine aktive Teilnahme der Gesellschaft an der politischen Willensbildung gegeben.
Die Branche hat mit dem Verein „Plattform der Vorsorgekassen“ ein gemeinsames Auftreten in der Öffentlichkeit. Die VBV – Vorsorgekasse AG ist Gründungsmitglied.
Die Gesellschaft ist Mitglied der Fachgruppe Banken und Bankiers in der Wirtschaftskammer Österreich und bei respACT – austrian business council for sustainable development sowie Unterzeichner der UN Principles for Responsible Investments (UNPRI).
Die Marktdurchdringung im Bereich der Betrieblichen Vorsorgekassen ist aufgrund der erfolgten Systemerweiterung vorerst weitgehend abgeschlossen. Das bereits bewährte und praxiserprobte System der betrieblichen Vorsorgekassen wäre auch für weitere Vorsorgethemen – wie das der Pflegevorsorge – ein idealer Lösungsansatz. Ein seit sieben Jahren funktionierendes Inkassosystem, eine Veranlagung die gerade in Krisenzeiten auf Sicherheit ausgerichtet ist und die lückenlose Kundeninformation für annähernd alle in Österreich Erwerbstätigen sind der klarer Beweis, dass dieses System eine reibungslose Abwicklung ermöglicht. Insbesondere in der Pflegevorsorge könnte die Vorsorgekasse zukünftig ein bedeutender Mosaikstein in Kombination mit anderen bewährten Finanzierungsformen werden.
Wir halten fest, dass seitens der Gesellschaft keinerlei Zuwendungen an politische Parteien oder Politiker getätigt wurden.
In der Beobachtungsperiode gab es keine Verstöße gegen wettbewerbsrechtliche Bestimmungen.
In der Berichtsperiode gab es keine Bußgelder oder nicht monetäre Strafen wegen Verstoßes gegen rechtliche Bestimmungen.
Das Produkt beschränkt sich auf die finanzielle Absicherung der Kunden im Falle von Arbeitslosigkeit bzw. im Alter und enthält kein Gesundheits- oder Sicherheitsrisiko.
Sowohl die Homepage der VBV, als auch die Druckwerke im Allgemeinen und die Verträge im Besonderen enthalten alle relevanten Informationen. Die große Zahl von Vertriebspartnern (Brandingpartnern) ermöglicht beinahe überall vor Ort umfangreiche Produktinformationen.
Die VBV lebt das Prinzip der „gläsernen Kasse“ und setzt auf größtmögliche Transparenz in der Beziehung zu Ihren Kunden und Partnern. Alle Informationspflichten, die sich aus dem zugrunde liegenden Gesetz ergeben, werden im Rahmen der jährlichen Kontoinformation erfüllt. Darüber hinaus sind wir bestrebt, umfangreiche Zusatzinformationen zur Verfügung zu stellen.
Exemplarisch seien hier genannt:
Es ist uns ein besonderes Anliegen, unsere Kunden über die sehr große Bedeutung der Nachhaltigkeit und unsere Bemühungen in diesem Bereich zu informieren sowie das Thema einem breiten Publikum zugänglich zu machen. So entstand eine umfassende VBV – Broschüre, die Dienstnehmern und Selbständigen Aufschluss über nachhaltige Vorsorge & Abfertigung NEU gibt. Sie wurde erstmals 2009 in hoher Auflage (400.000 Stück) den Kontoinformationen beigelegt und dient als persönliches Nachschlagewerk für die Anwartschaftsberechtigten. Die Broschüre mit dem Titel „INFO Vorsorge“ lag auch dem Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2008 bei und ist ein weiterer Beitrag zur Information und transparenten Kommunikation.
Der zukünftige Erfolg der VBV als Marktführer im Bereich der Abfertigung NEU und Selbständigenvorsorge hängt von der Kundenzufriedenheit ab und ob es gelingt, neue Kunden zu gewinnen. Die größtmögliche Zufriedenheit unserer Kunden hat daher absolute Priorität.
Um den Anforderungen des Marktes und den Wünschen unserer Kunden und Anwartschaftsberechtigten gerecht zu werden, wurde im Jahr 2009 eine Informationsbroschüre an rund 400.000 Arbeitnehmer und Selbständige im Zuge der Erstellung der Jahreskontoinformationen versandt. Dieser „VorsorgeINFO“ lag auch ein Fragebogen zur Erhebung der Kundenzufriedenheit bei.
Rund 1050 Personen haben den Fragebogen ausgefüllt retourniert und wertvolle Aussagen zur Kundenzufriedenheit, das Image der VBV sowie zur Bedeutung einer nachhaltigen Veranlagung gemacht. Weiters wurde auch die Bekanntheit als Best-Performer sowie das Angebot der Online-Kontoinformation abgefragt..
Generell fiel die Auswertung hinsichtlich Kundenzufriedenheit und Image der VBV – Vorsorgekasse sehr positiv aus. Rund 95% aller Befragten attestierten uns, dass sie mit den Leistungen und der Arbeit der VBV zufrieden bzw. sogar sehr zufrieden sind. Ebenfalls rund 95% aller Befragten befanden, dass der Marktauftritt via Homepage gelungen ist und man sich sehr gut auf der Homepage zurechtfindet.
Lediglich 2% der Befragten zeigten sich mit der Arbeit und dem Service der VBV unzufrieden. Gründe dafür waren höhere Erwartungen bezüglich Veranlagungsergebnis und Kosten. Die nachhaltige Ausrichtung unserer Geschäftstätigkeit fand eine sehr breite Zustimmung.
Großteils unbekannt war die Tatsache, dass die VBV 2008 das beste Veranlagungsergebnis aller Vorsorgekassen hatte. Ebenfalls noch zu wenig bewusst ist unseren Kunden die Möglichkeit ein Guthaben nach einer beitragsfreien Periode von 3 Jahren von einer Vorsorgekasse auf die jeweils aktuelle Vorsorgkasse übertragen werden kann.
Auswertung Fragebogen - Fibel |
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Frage |
Sehr zutreffend |
Zutreffend |
Etwas zutreffend |
Nicht zutreffend |
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1.) |
594Antworten |
390 Antworten |
28 Antworten |
23 Antworten |
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2.) |
585 Antworten |
358 Antworten |
70 Antworten |
24 Antworten |
|
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|
JA |
NEIN |
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3.) |
256 Antworten |
779 Antworten |
||
|
||||
4.) |
664 Antworten |
278 Antworten |
61 Antworten |
28 Antworten |
|
||||
|
JA |
NEIN |
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5.) |
625 Antworten |
407 Antworten |
||
|
||||
|
JA |
NEIN |
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6.) |
333 Antworten |
699 Antworten |
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|
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7.) |
632 Antworten |
356 Antworten |
34 Antworten |
16 Antworten |
Grafische Auswertung:







Alle Bestrebungen richten sich auf eine langfristige Zusammenarbeit und Partnerschaft. Die Gesellschaft und ihre Auftragnehmer befolgen auch alle gesetzlichen Vorgaben, insbesondere die Einhaltung des UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) im Bereich Werbung.
Während der Berichtsperiode gab es keine Verstöße gegen rechtliche Bestimmungen.
Die Vorsorgekassen sind dem Bankwesengesetz und Datenschutzgesetz unterworfen und zur Einhaltung verpflichtet. In der Beobachtungsperiode gab es keine begründeten Beschwerden auf Verletzung des Schutzes der Kundendaten. Die Datenverwaltung entspricht den höchsten Sicherheitsstandards.
Während der Berichtsperiode gab es keine Bußgelder oder nicht monetäre Strafen wegen Verstoßes gegen rechtliche Bestimmungen oder freiwillige Verhaltensregeln.
Die VBV - Vorsorgekasse investiert seit Gründung der Gesellschaft auf Basis von ethischen und nachhaltigen Prinzipien. Das bedeutet, dass wir in der Veranlagung nicht nur beste Erträge im Auge haben, sondern mit dem uns anvertrauten Kapital auch eine positive ökologische und sozio-kulturelle Entwicklung fördern. Es besteht eine Kombination von Best In Class - Ansatz, Kriteriologie (Negativ-, Positiv- sowie Ausschlusskriterien) und Engagement.
Bei der Zusammenstellung des Portfolios achtet die VBV – Vorsorgekasse unter Beratung und Aufsicht des 2002 eingerichteten Ethikbeirates neben der Performance auf folgende „Nachhaltigkeitskriterien“:
Atomenergie - insbesondere die Produktion der Bestandteile des nuklearen Kerns sowie der Verwertung der erzeugten Energie (Einspeisung ins Netz)
Grüne Gentechnologie – Produktion von gentechnisch manipuliertem Saatgut
Kinderarbeit - in Form bewussten Nutzens von Kinderarbeit zur Profitmaximierung
Nachgewiesene (schwere) Manipulation der Geschäfte – Beispiel Bilanzfälschung
Pornographie – Hersteller sowie Spezialhandel außer konventioneller Einzelhandel
Rüstung/ Waffen - Produzenten von militärischen Waffen, im speziellen ABC (atomare, biologische und chemische Kampfstoffe)
Tabak – Hersteller
(vermeidbare) Tierversuche
Todesstrafe – Länder die gemäß Amnesty International die Todesstrafe nicht gänzlich abgeschafft haben, dies gilt für die Emissionen des jeweiligen Staates
Verstoß gegen ILO-Protokoll – im Wesentlichen sind damit die acht Kernarbeitsnormen der ILO gemeint
Abtreibung – Ausschluss von gewerbsmäßigen Abtreibungskliniken
Ausbeutung von Umwelt, Mitarbeitern und Gesellschaft – inkludiert auch sozial-ökologisch kontroversielle Großprojekte
Belastung der Umwelt – inkludiert CO2-Emissionen und „carbon leakage“
Autoritäre Regime – Länder die von „Freedom House“ als nicht frei eingestuft werden
Diskriminierung von Frauen und Minderheiten
Einschränkung der Medien und Meinungsvielfalt
Gentechnologie – wobei Eingriffe in die Keimbahnen oder Experimente an Embryonen als Ausschlusskriterium gelten
Ölindustrie
Artenschutz – Bedachtnahme hinsichtlich Zucht und Spezialhandel vor allem bezüglich gefährdeter Tierarten
Dabei handelt es sich um durchaus gewünschte ökologische und soziale Leistungen in den investierten Unternehmen:
Arbeitsplatzbedingungen – betreffend Kündigungsschutz und soziale Standards
Bildungsförderung
Corporate Governance – Orientierung des Unternehmens an den Interessen der Stakeholder und offene Berichterstattung
Energie- und Wasserverbrauch – betrifft deren Senkung und Einsparung
Erneuerbare Energien – Betonung von erneuerbaren Energien im Gegensatz zur Ölindustrie
Geringe Werte bei Umweltverschmutzung – positive Bewertung der Ökobilanz von Unternehmen
Medizin/ Gesundheitsvorsorge – überdurchschnittliche medizinische und Gesundheitsvorsorge für die Mitarbeiter
Ressourcenschonung – herausragende Werte bezüglich der Ökoeffizienz
Umwelttechnologische Führerschaft – neue Technologien für Paradigmenwechsel
Wasseraufbereitung – neue Technologien für das Megathema Wassermangel
Umweltmanagementsysteme – Zertifikate nach EMAS oder ISO
Es besteht eine Zusammenarbeit mit externen Nachhaltigkeits-Ratingagenturen (z.B. oekom research), die auf die Risiken spezialisiert sind sowie mit den Partnern (VINIS), der über Engagement-Aktivitäten (in Österreich) sowie mit F & C als internationaler Partner im Bereich Engagement, in Dialog mit den investierten Unternehmen steht.
Neben den externen Kontrollinstanzen prüft hausintern auch der im Jahr 2002 gegründete Ethik-Beirat der VBV – Vorsorgekasse die nachhaltige Ausrichtung der Veranlagung.
Es werden externe sowie interne Schulungsmaßnahmen angeboten. Mindestens zweimal jährlich findet ein CSR-Meeting aller Abteilungen statt, in den darauffolgenden Jour Fixes werden die Themen in den Abteilungen weiter bearbeitet. Allen Mitarbeitenden stehen Informationen zu ökologischem Verhalten (Produktempfehlungen) und monatliche Empfehlungen einer Ernährungswissenschafterin zur Verfügung.
Engagements erfolgt anhand der nachhaltigen Kriteriologie der VBV (Ausschluss-, Negativ- und Positivkriterien), die vom VBV-Ethikbeirat aufgestellt wird. Die Wahrnehmung der Interessen erfolgt auf direkte Art mittels Stimmrecht und auf indirekte Art durch Beeinflussung des Unternehmensverhaltens, insbesondere durch Dialog mit den Unternehmen.
Was den Engagement Prozess betrifft, existieren unterschiedliche Strategien für Österreich und die internationalen Teile des Portfolios. Engagement mit österreichischen Unternehmen wird ‚in-house’ abgewickelt. Für Unternehmen außerhalb Österreichs existiert eine Kooperation für Engagement mit einem internationalen Partner.
Die VBV veranstaltet einmal jährlich ein Veranlagungssymposium. Hier haben unsere Kunden die Möglichkeit, sich über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Vorsorgekasse und ihrer Veranlagungsgemeinschaft zu informieren und finden eine Plattform für Ihre Meinung und Vorschläge vor. Die Mitarbeiter stehen direkt (ohne ausgelagertes Callcenter) für Kunden- und Geschäftspartneranfragen zur Verfügung.
Die Homepage der VBV dient als Informationsplattform und wird laufend aktualisiert, z.B. quartalsweises Veranlagungsreporting. Es gilt das Prinzip der "gläsernen Kasse".
Weiters informiert die VBV in einem quartalsweisen Reporting per E-Mail Ihre Kunden (auf Wunsch des Kunden) detailliert über die Entwicklungen aus dem Bereich der Veranlagung, als auch über sonstige aktuelle Informationen über die Abfertigung NEU/Selbständigenvorsorge und über die betriebliche Vorsorgekasse.
Der Fokus liegt auf große Unternehmen sowie im Bereich von erneuerbarer Energie und Energieeffizienz bei klein- und mittelkapitalisierten Unternehmen, die regionale Aufteilung siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2009, Seite 21 und 34.
Das System „Abfertigung NEU“ ist von der Politik als Bindeglied zwischen staatlicher Altersvorsorge und rein privaten Vorsorgeangeboten geschaffen worden und verfolgt per se die Aufgabe gesellschaftlichen Nutzen und sozialen Mehrwert zu generieren. Das gesamte veranlagte Volumen der Veranlagungsgemeinschaft (973 Mio. € im Jahr 2009) stiftet sozialen Nutzen, weil es als Überbrückungshilfe z.B. bei Arbeitslosigkeit, als steuerfreie Zusatzpension und ergänzende Absicherung im Alter zur Verfügung steht.
Darüber hinaus halten wir uns auch bei unseren Investitionsentscheidungen an klar definierte soziale Kriterien (siehe Angaben zu FS1)
Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) überprüft jährlich die Grundsätze unserer nachhaltigen Veranlagung, die Einhaltung der dabei angelegten Kriterien sowie die Systematik von Research und Kontrolle. Diese externe Kontrolle beinhaltet die Punkte Grundsätze und Methodik, Portfolio, Umwelt. Die jährliche Auszeichnung durch die ÖGUT gibt den Kunden die Sicherheit, dass ökologische und soziale Kriterien eingehalten werden. Für 2009 erhält die VBV als erste und einzige Vorsorgekasse den Premiumstandard bei der ÖGUT.
z.B. Erste Bank, Andritz, Mayr Melnhof, Nokia Corp.
Bei den Investments werden die Kriterien auf 100% der Veranlagungsgemeinschaft angewandt. Bis auf einen maximalen Anteil von 5 % können Investments enthalten sein, deren Einordnung gemäß den Kriterien nicht möglich ist. Diese Investments sind jedoch auch mit dem Ethik-Beirat abzustimmen, um mögliche grobe Verstöße gegen die definierten Anlagerichtlinien ausschließen zu können.
Investierte Aktien müssen sich im definierten nachhaltigen Anlageuniversum befinden, das im wesentlichen ökologische, soziale und Corporate Governance-Kriterien berücksichtigt und bewertet.
Das interne Veranlagungsteam erhält auf monatlicher Basis Inputs von verschiedenen Nachhaltigkeits-Ratingagenturen, fasst diese sektorenspezifisch zusammen und definiert so das investierbare Anlageuniversum. Ein Investment Board, das sich aus den Nachhaltigkeitsspezialisten der Rating-Agenturen und dem Veranlagungsteam zusammensetzt, überprüft dieses Anlageuniversum. Im Wesentlichen setzt sich das nachhaltige Anlageuniversum aus Kriteriologie (Positiv-, Negativ- sowie Ausschlusskriterien), Best-in-class Ansatz und Engagement zusammen.
Die staatlich geförderte betriebliche Vorsorge richtet sich an alle in Österreich berufstätigen Menschen. Die Voraussetzungen für den Übertritt vom System Abfertigung ALT in die Abfertigung NEU werden sowie dessen Vorteile sind in der VorsorgeINFO sowie auf der Homepage ausführlich beschrieben. Die Homepage wurde für Menschen mit Leseschwäche verbessert. Unterlagen und Informationen werden in 12 Sprachen angeboten. Auch Menschen mit niedrigem Einkommen oder Menschen in Krankenstand, Karenz, Bildungskarenz oder Sterbebegleitung erhalten Beiträge in die Vorsorgekasse.
Der Vertrieb der standardisierten Finanzdienstleistung (Abfertigung NEU/Selbständigenvorsorge) erfolgt über Banken und Versicherungen sowie direkt durch die VBV unter Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorgaben.
Insbesondere die VorsorgeINFO mit einer Auflage von 800.000 Stück und kostenfreien Versand an alle Kontoinhaber mit laufenden Beiträgen bietet wichtige Informationen zur finanziellen Allgemeinbildung und wissenswertes zu nachhaltiger Veranlagung.